Ben Köhn

Einsatzreiche Schicht vom 13.09. zum 14.09.

Die Schicht von Mittwoch (13.09.2017) zu Donnerstag (14.09.2017) war  für uns sehr einsatzreich, wieder ein sogenannter Feuerwehr-Klingeltag.

Insgesamt mussten wir zu 7 Einsätzen ausrücken, welche alle durch unsere hauptamtlichen Einsatzkräfte abgearbeitet werden konnten.

Einsätze:

10:08 UHR – umgestürzter Strommast
11:01 UHR – VKU ausgelaufene Flüssigkeiten
11:49 UHR – Heckenbrand an Wohngebäude
12:18 UHR – Sturmschaden an Gebäude
13:02 UHR – umgestürzter Baum
15:02 UHR – Tierrettung aus Saale
00:32 UHR – Türöffnung für Rettungsdienst

Im Bild seht ihr unseren „alten Herrn“, den Rüstwagen 2, welcher am Ende diesen Jahres durch seinen Nachfolger ersetzt wird.

Einsatzübersicht 07/2017

16 Brandeinsätze | 15 Hilfeleistungen | 1 CBRN-Einsatz
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Datum – Einsatz-Nr. – Kategorie – Einsatzart

31.07.2017 – 257 | Brandeinsatz – BMA Eingang
31.07.2017 – 256 | Hilfeleistung – VKU eingekl. Person
31.07.2017 – 255 | Brandeinsatz – Gebäudebrand
30.07.2017 – 254 | Brandeinsatz – Vd. Küchenbrand
28.07.2017 – 253 | Hilfeleistung – Ölspur
28.07.2017 – 252 | Hilfeleistung – Tragehilfe ohne Eile
28.07.2017 – 251 | Brandeinsatz – Vd. PKW Brand
27.07.2017 – 250 | Brandeinsatz – Vd. LKW Brand
27.07.2017 – 249 | Brandeinsatz – Vd. Gebäudebrand
26.07.2017 – 248 | Brandeinsatz – BMA Eingang
22.07.2017 – 247 | Hilfeleistung – Tier im PKW in Notlage
20.07.2017 – 246 | Hilfeleistung – RTH Notarzt-Zubringer
19.07.2017 – 245 | Hilfeleistung – Baum auf & vor Zug
17.07.2017 – 244 | Brandeinsatz – BMA Eingang
17.07.2017 – 243 | Hilfeleistung – RTH Notarzt-Zubringer
14.07.2017 – 242 | Brandeinsatz – unkl. Rauchentwicklung
13.07.2017 – 241 | Hilfeleistung – VKU LKW
10.07.2017 – 240 | Brandeinsatz – unkl. Rauchentwicklung
10.07.2017 – 239 | Hilfeleistung – Person droht zu springen
10.07.2017 – 238 | CBRN – fraglicher Gefahrgutunfall UN 2014
09.07.2017 – 237 | Brandeinsatz – Heckenbrand/Ödland
09.07.2017 – 236 | Hilfeleistung – Türnotöffnung
08.07.2017 – 235 | Brandeinsatz – unkl. Feuerschein
08.07.2017 – 234 | Brandeinsatz – Auslösung Rauchmelder
08.07.2017 – 233 | Brandeinsatz – Blitzeinschlag Gebäude
07.07.2017 – 232 | Brandeinsatz – Blitzeinschlag Gebäude
07.07.2017 – 231 | Hilfeleistung – Türnotöffnung
04.07.2017 – 230 | Hilfeleistung – Türnotöffnung
02.07.2017 – 229 | Hilfeleistung – Baum auf Gebäude
01.07.2017 – 228 | Brandeinsatz – Vd. Wohnungsbrand
01.07.2017 – 227 | Hilfeleistung – VKU eingekl. Person
01.07.2017 – 226 | Hilfeleistung – Amtshilfe Polizei

Hier im Bild sind unsere Allrad-Helden
– Gerätewagen Logistik, „Typ 2 (GW-L 2)“ – Baujahr 2011
– Kommandowagen geländegängig (KdoW gl) & Zugmittel Boot – Baujahr 1988

Einsatzübersicht 04/2017

18 Brandeinsätze | 18 Hilfeleistungen | 1 CBRN-Einsatz
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Datum – Einsatz-Nr. – Kategorie – Einsatzart

27.04.2017 – 128 – Hilfeleistung – Amtshilfe/Tierrettung
27.04.2017 – 127 – Hilfeleistung – VKU ausl. Flüssigkeiten
26.04.2017 – 126 – Hilfeleistung – VKU PKW/Rauchentwicklung
24.04.2017 – 125 – Hilfeleistung – Ölspur
22.04.2017 – 124 – Hilfeleistung – Türöffnung
22.04.2017 – 123 – Brandeinsatz – Verdacht Dachstuhlbrand
20.04.2017 – 122 – Brandeinsatz – Küchenbrand
20.04.2017 – 121 – Brandeinsatz – BMA Eingang
19.04.2017 – 120 – Brandeinsatz – Gebäudebrand
19.04.2017 – 119 – Brandeinsatz – Verdacht PKW Brand
19.04.2017 – 118 – Hilfeleistung – Türöffnung
17.04.2017 – 117 – Hilfeleistung – Stromunfall
16.04.2017 – 116 – Brandeinsatz – Ödlandbrand
16.04.2017 – 115 – Hilfeleistung – VKU ausl. Flüssigkeiten
15.04.2017 – 114 – Brandeinsatz – unklare Rauchentwicklung
14.04.2017 – 113 – Hilfeleistung – VKU schwer / MANV 1
14.04.2017 – 112 – Hilfeleistung – VKU eingeklemmte. Person
13.04.2017 – 111 – Hilfeleistung – Türöffnung
12.04.2017 – 110 – Brandeinsatz – Verdacht Gartenlaubenbrand
11.04.2017 – 109 – CBRN – Schadstoffmessungen bei Großbrand
11.04.2017 – 108 – Hilfeleistung – Türöffnung
11.04.2017 – 107 – Hilfeleistung – Türöffnung
10.04.2017 – 106 – Brandeinsatz – Kellerbrand & Personenrettung
09.05.2017 – 105 – Hilfeleistung – Person in Fahrstuhl eingeschl.
08.04.2017 – 104 – Hilfeleistung – VKU PKW überschlagen
08.04.2017 – 103 – Brandeinsatz – Rauchentwicklung
07.04.2017 – 102 – Brandeinsatz – Unratbrand
06.04.2017 – 101 – Brandeinsatz – Carportbrand an Wohnhaus
05.04.2017 – 100 – Brandeinsatz – Verdacht Bauwagenbrand
04.04.2017 – 099 – Hilfeleistung – Türöffnung + First Responder
04.04.2017 – 098 – Brandeinsatz – unklare Rauchentwicklung
03.04.2017 – 097 – Brandeinsatz – unklare Rauchentwicklung
01.04.2017 – 096 – Brandeinsatz – Rauchmelder Wohnung
01.04.2017 – 095 – Brandeinsatz – Verdacht Gebäudebrand
01.04.2017 – 094 – Hilfeleistung – Rettung zweier Hunde
01.04.2017 – 093 – Hilfeleistung – Tier in verschl. PKW
01.04.2017 – 092 – Brandeinsatz – BMA-Eingang

Kerze für getötetes Baby

Wir haben heute Nachmittag zwei Kerzen für das getötete Baby angezündet, denn auch uns macht diese schreckliche Tat sehr traurig.

+ Ruhe in Frieden +

Link Mitteldeutsche Zeitung

 

Danke für 10.000 Facebook-Likes

🔥 DANKE für 10.000 Facebook-Likes 🔥

Keiner von uns hätte jemals vor fünf Jahren gedacht, dass uns das Thema Öffentlichkeitsarbeit so am Herzen liegt.

Mittlerweile können wir gar nicht mehr ohne und dank EUCH haben wir sogar die große 10.000 „geknackt“.

Wir möchten uns hiermit bei allen für ihr entgegengebrachtes Vertrauen und die dauerhafte Treue bedanken.

Auch die Zukunft wird spannend werden, soviel sei versprochen!

Eure Freiwillige Feuerwehr Weißenfels

Kreisjugendzeltlager 2016



 

(29.06.-03.07.16 // Textquelle Naumburger Tageblatt)

Brennball-Turnier und Nachtwanderung, Fahrten mit Schlauch- und Motorboot auf der Saale, Kinobesuch und Lagerolympiade: Auf die über 300 Mädchen und Jungen des Zeltlagers der Kreis- und Verbandsjugendfeuerwehr Burgenlandkreis wartet bis Sonntag ein ebenso interessantes wie vielfältiges Programm. Bereits zum 23. Mal findet das Lager statt. Am Mittwochabend wurde es im Beisein zahlreicher Gäste auf dem Übungsgelände der Freiwilligen Feuerwehr Naumburg am Gänsegries an der Saale eröffnet.

Dabei dankte Kreis- und Verbandsjugendwart Rüdiger Blokowski der Stadt Naumburg sowie der Stadtwehr für die Möglichkeit, das Gelände zu nutzen. Dazu waren Dusch-Container und Toilettenwagen aufgestellt worden, weil das bisherige Service-Gebäude aufgrund der Schäden des 2013er-Hochwassers hatte abgerissen werden müssen. „Wir wollen es bis zum nächsten Jahr mit Hilfe des Hochwasser-Hilfsprogramms des Landes neu aufbauen“, kündigte Oberbürgermeister Bernward Küper (CDU) an. Da das Gebäude hochwassersicher errichtet werden soll, habe die Planung länger gedauert als ursprünglich erwartet.

Im Namen des Burgenlandkreises wünschte Landrat-Stellvertreter Dieter Engelhardt den Kindern und Jugendlichen erlebnisreiche Tage im Zeltlager. „Wir freuen uns, wenn ihr euch für die Kinder- und Jugendfeuerwehren begeistert und vielleicht später in den aktiven Dienst wechselt“, so der Erste Beigeordnete weiter. Er verwies darauf, dass der Landkreis das Lager mit 1000 Euro fördert. Rüdiger Erben, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, überreichte den Mädchen und Jungen als Mitglied des Aufsichtsrates des Mitteldeutschen Basketballclubs eine Einladung zum Tag der Jugendfeuerwehren des MBC nach Weißenfels. „Damit wollen wir euch sowie den ehrenamtlichen Betreuern danken, außerdem freuen wir uns auf eure Unterstützung bei einem der Heimspiele des MBC“, hob Erben hervor. Auch die CDU-Landtagsabgeordnete Eva Feußner kam nicht mit leeren Händen. Sie übergab eine Geldspende zum Eisessen.

Mit dem Ehrenzeichen in Silber der deutschen Jugendfeuerwehren wurde anschließend von Michael Eichstädt, dem Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Burgenlandkreis, André Helgert aus Eckartsberga ausgezeichnet. Ebenso wie Ronny Battke aus Naumburg sowie den beiden Burkersrodaern Toni Kretschmar und Christian Schulze, die das Ehrenzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes erhielten, galt die Anerkennung dem besonderen Engagement im Dienste der Jugendfeuerwehren.

Dann konnte Rüdiger Blokowski das Lager eröffnen. Gemeinsam mit Naumburgs Ortswehrleiter René Garczarek entzündete Sophie Harnisch das Lagerfeuer. Versorgt werden die Kinder und Jugendlichen vom Betreuungszug der Johanniter-Unfallhilfe. Dessen Mitglieder haben eine mobile Küche aufgebaut, in der die Mahlzeiten zubereitet werden. Vor Ort ist auch der Sanitätszug Naumburg des Deutschen Roten Kreuzes.

Ein großes Dankeschön geht in unserem Fall an die historische Feuerwache Weißenfels, die unserer Jugend mit einer finanziellen Unterstützung ermöglicht hat, verschiedenste Ausflugsziele zu besuchen. 

Ehemann vor zehn Jahren bei schweren Arbeitsunfall das Leben gerettet

++ Ehefrau bedankt sich am 28.02.16 rührend per Facebook – Ehemann vor zehn Jahren bei schweren Arbeitsunfall das Leben gerettet ++

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Marco Pratsch (links) & Niko Schmitt (FF WSF)

 

Was genau vor zehn Jahren geschah:

In den Abendstunden des 27.02.2006 wurden wir zu einem schweren Arbeitsunfall mit eingeklemmter Person in den Weißenfelser Schlachthof alarmiert. Bei Ankunft war eine männliche Person in einem Industriefleischwolf bis zur Hüfte eingeklemmt, er war die gesamte Zeit ansprechbar und orientiert.

Während mehrere Kameraden unserer Wehr ewige Zeit oben in dieser Maschine (ca. 3m Höhe) um das Leben von Marco kämpften, ihn mit Gurten und eigener „Manneskraft“ gegen das weitere abrutschen zu sichern versuchten, kämpften am Boden mehrere Notärzte und Rettungsassistenten mittels „Druckinfusionen“ darum, seinen Kreislauf überhaupt noch intakt zu halten. Beide Beine mussten noch vor Ort „Notamputiert werden“. Nach ewiger Zeit gelang es, Marco aus diesem Fleischwolf zu befreien und durch Rettungsdienst und Feuerwehr in die Klinik einzuliefern. Im Anschluss kämpfte er monatelang in einer Spezialklinik um sein Leben. Diesen Kampf gewann er!

Auch zehn Jahre danach ist dieser Einsatz noch immer unvergessen, der Ausgang jedoch umso schöner.

Wir danken seiner Ehefrau für diesen tollen Post auf unsere Seite und wünschen der gesamten Familie weiterhin alles Gute.


Der 11.02. ist der Europäische Notruftag

112

Der 11.02. ist der Europäische Notruftag, dieser weist jährlich auf die europaweit kostenlose Notrufnummer 112 hin. Bei Anrufen von Handys erreicht der Hilfesuchende automatisch die nächstgelegene Notrufzentrale.

Mehr als 320 Millionen Notrufe gehen jedes Jahr in Europa über die einheitliche Telefonnummer 112 ein. Die Hälfte davon sind allerdings Anrufe ohne einen akuten Notfall – entstanden entweder durch falsches Wählen oder absichtlichen Missbrauch der Nummer.

In unserem Landkreis gehen die 112 Notrufe in der Kreisleitstelle Burgenlandkreis ein, die rund um die Uhr von 3 geschulten und speziell ausgebildeten Mitarbeitern besetzt ist. Die Notrufe werden nach einem strukturierten Frageschema bearbeitet und die nach Einschätzung des Disponenten erforderlichen Hilfskräfte alarmiert. Während die Einsatzkräfte anfahren, kann der Mitarbeiter bei Bedarf Erste-Hilfe-Hinweise an den Anrufer weitergeben.


Sechs Einsätze zum Jahreswechsel in Weißenfels

Über den Jahreswechsel hin war an ein ruhiges Silvester für die Weißenfelser Feuerwehrkameraden nicht zu denken. Vom Mittag des 31. Dezember an bis zum frühen Vormittag des 1. Januars mussten sie sechsmal ausrücken. Der wohl gefährlichste Einsatz war am Neujahrsmorgen gegen 7 Uhr. Ein Balkon eines Hauses an der Beuditzstraße in Weißenfels brannte lichterloh. Das Feuer drohte auf weitere Etagen und Wohnungen überzugreifen. 18 Kameraden bekämpften die Flammen von der Drehleiter aus und bekamen sie so in den Griff. Aller Wahrscheinlichkeit nach war das Feuer durch Pyrotechnik entfacht worden und hatt auf Kleinmöbel und Fußbodenbelag übergegriffen. Personen kamen laut Polizei nicht zu Schaden.

Zweimal wurden die Brandbekämpfer gerufen, um nach Unfällen auslaufende Flüssigkeit auf Straßen zu beseitigen. Das war am 31. Dezember kurz vor Mitternacht an der Nordstraße/Ecke Schillerstraße in Weißenfels und am 1. Januar um 6.27 Uhr an der Bundesstraße 91, Abfahrt Weißenfels-Süd.

Am letzten Tag im Jahr brannte gegen 13 Uhr an der Alten Bergstraße in Weißenfels ein Keller. In Flammen stand außerdem am Neujahrstag gegen 2.30 Uhr ein Altkleidercontainer an der Naumburger Straße.

Zu guter Letzt mussten die Kameraden noch den Rettungsdienst unterstützen. Es hatte in der Silvesternacht gegen 1.30 Uhr eine Schlägerei an der Kubastraße gegeben. Die Bilanz: mehrere Verletzte. (mz)

01.01.16 – 07:10 UHR / Weißenfels Balkonbrand 2. OG
01.01.16 – 06:27 UHR / B91 Vku ausl. Flüssigkeiten
01.01.16 – 02:25 UHR / Weißenfels Containerbrand
01.01.16 – 01:38 UHR / First Responder – mehrere Verletzte
31.12.15 – 23:47 UHR / Weißenfels Vku ausl. Flüssigkeiten
31.12.15 – 12:41 UHR / Weißenfels Verdacht Kellerbrand (nicht bestätigt)


Wichtige Sicherheitshinweise für die Weihnachtszeit

Die Adventszeit ist eine besinnliche Zeit. Es duftet weihnachtlich nach Zimt und Orangen und vielerorts brennen Kerzen, die an den grauen Tagen für helle Stimmung sorgen sollen. Leider wird häufig aus einem Weihnachtstraum ein Albtraum und die weihnachtliche Idylle schlägt um. Ein kleiner Funke in einem unachtsamen Augenblick ist oftmals völlig ausreichend, um einen Adventskranz in Sekundenschnelle in Brand zu setzen. Trifft ein Funke auf den trockenen Tannenbaum, steht schnell das ganze Zimmer in Flammen.

Jährlich schnellen die Zahlen der Zimmer- und Wohnungsbrände in der Weihnachtszeit in die Höhe. In jedem Jahr ereignen sich ca. 200 000 Brände in Deutschland. In der Weihnachtszeit steigt diese Zahl, laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), noch einmal um 40% an. Immer wieder ergeben die Ermittlungen der Polizei als Brandursache unbeaufsichtigt brennende Kerzen.

Kein Wunder also, dass auch die Zahl der Brandverletzungen insbesondere bei kleineren Kindern sprunghaft ansteigt und das auch leider mit Todesfolge. Ganz nebenbei entstehen Sachschäden in Millionenhöhe. Dabei ist es schon mit einfachen Vorkehrungen möglich, schlimmeres zu verhindern. Lassen Sie niemals Kinder allein mit Kerzen in einem Raum, auch nicht für kurze Zeit. Lassen Sie keine Kerzen brennen, wenn Sie kurz das Haus verlassen. Bewahren Sie Feuerzeuge und Zündhölzer außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Außerdem ist es sinnvoll, immer einen Eimer Wasser oder sogar einen Feuerlöscher in der Nähe des Weihnachtbaumes bereitzustellen. Brennende Kerzen sollten immer einen festen Stand haben und von brennbaren Materialien ferngehalten werden. Unternehmen sollte man Löschversuche aber nur, wenn dies gefahrlos möglich ist. Ansonsten verlassen Sie bitte sofort die Wohnung, schließen Sie alle Türen und nehmen Sie vor allem den Wohnungsschlüssel mit, um ihn dann den Einsatzkräften überreichen zu können. Die Einsatzkräfte können dann gewaltfrei/zerstörungsfrei in ihre Wohnung gelangen und schnellstmöglich Löschversuche einleiten. Bitte rufen Sie sofort mit einem Telefon den Notruf 112 an und schildern Sie, nach den gezielten Fragen des Notrufsachbearbeiters (Leitstellendisponent), ihre Situation.

Der Disponent wird Sie am Telefon beruhigen!

5 W Fragen

Als gute und sichere Alternative zu echten Kerzen zählen elektrische Lichterketten, allerdings sollte bei diesen Artikeln z. B. das VDE-Symbol (Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e. V.) vorhanden sein. Damit sind auch die Sicherheitsansprüche des Anwenders von elektrischen Artikeln gewährleistet.

Kommt es jedoch trotzdem zu einem Brandereignis, sollte man sofort unter der Telefonnummer 112 die Feuerwehr verständigen. „Man darf sich niemals in Gefahr begeben und sollte sich und alle anderen Personen, die beteiligt sind, schnellstmöglich in Sicherheit bringen, die Wohnung verlassen und sich ins Freie begeben. Nach Möglichkeit sollte, wie oben bereits beschrieben, die Tür zum Brandraum geschlossen werden!

Eine weitere Herzensangelegenheit der Feuerwehr sind Rauchmelder, die leider immer noch nicht flächendeckend in jedem Haushalt vorhanden sind. Wohl kaum würden sonst ca. 430 Brandtote jährlich in Deutschland, meist in Privatgebäuden, zu beklagen sein. Bei der Hälfte der Opfer handelt es sich um Kinder. Darüber hinaus werden noch einmal ca. 6 000 Menschen bei Bränden schwer verletzt. Tödlich ist in den meisten Fällen aber nicht das Feuer selbst, sondern vielmehr die giftigen Brandgase. Die Gefahr geht hier insbesondere von den Gasen Kohlenmonoxid und Kohlendioxid, welche bereits in der Anfangsphase in großen Mengen vorhanden sind, aus. Zwar brechen nur ein Drittel aller Brände nachts aus, aber 70 % aller Brandopfer kommen nachts ums Leben.

Ein weitverbreiteter Irrglaube ist es, dass man von dem Knistern des Feuers wach wird, denn wenn der Mensch schläft, schickt er auch seine Sinnesorgane und so auch seinen Geruchssinn schlafen. Praktisch ist der Geruchssinn während des Schlafens gelähmt. Bereits ein Atemzug kann zur Bewusstlosigkeit und weitere zum Tod führen. Ein Rauchmelder lässt Sie aufwachen, bevor es zu spät ist. Ein Rauchmelder rettet Leben und ist im Fachhandel, inklusive Beratung, zu haben. Der Rauchmelder gibt bereits bei kleinsten Mengen von Rauchgasen ein akustisches Signal von sich und ermöglicht es noch rechtzeitig zu reagieren.

Gesetzliche Grundlage

Der Landtag Sachsen-Anhalt hat mit dem „Dritten Gesetz zur Erleichterung von Inves-titionen, Gesetzt über die Bauordnung Sachsen-Anhalt und zur Änderung weiterer Gesetze (Drittes Investitionserleichterungsgesetz)“ die Ergänzung der BauO LSA um §47 Absatz 4 (Wohnungen) beschlossen:

In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege aus Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Bestehende Wohnungen sind bis zum 31. Dezember 2015 dementsprechend auszustatten.

Abschließend hoffen wir, das Sie ihre Weihnachtszeit im Kreise der Familie genießen können und das es zu KEINEM Zwischenfall kommt.

Unser Video zum Thema Brandschutz in der Weihnachtszeit:

Text: B.Köhn / FF Weißenfels