Sebastian Busch

F3 – Wohnhausbrand

Am gestrigen Montagabend erfolgte gegen 21 Uhr die Alarmierung zum genannten Stichwort.

An der Einsatzstelle angekommen stellte sich nach Lageerkundung heraus, dass ein elektrisches Gerät im Kellerbereich brannte. Mittels geringen Mengen Löschwassers wurde dieses gelöscht und der betroffene Bereich anschließend belüftet.

Der Einsatz konnte dann gegen 22:30 Uhr beendet werden.

Im Einsatz waren:

  • TLF 24/50
  • LF 16/12
  • GW-L 2
  • ELW
  • FF Burgwerben mit LF 16 & MTW
  • RTW
  • FuStW Polizei

 

Von der geretteten Maus zur süßen Überraschung

Gestern stattete uns Emil (5) einen Besuch auf der Feuerwache ab.

Emil sah mit seiner Mama in unserer Instagram-Story die von uns zum Feldbrand bei Großkorbetha in Sicherheit gebrachte Maus und wollte sich dafür bedanken. Kleiner Mann, große Taten: Emil schnappte sich seine Mama, kaufte allerlei Süßes und brachte das Körbchen auf der Feuerwache vorbei.

Natürlich gab es für so viel Mühe und herzliche Aufmerksamkeit noch eine komplette Wachenführung inklusive extra Alarmauslösung für unseren Gast.

Danke, Emil! Bis in einem Jahr bei der Kinderfeuerwehr!


 

F3 Fläche – Feldbrand 12,75 ha

F3 Fläche – Feldbrand 12,75 ha – Kräfte aus dem Burgenlandkreis, Saalekreis & Stadtverwaltung Leipzig im Einsatz

Am gestrigen Sonntagnachmittag kam es gegen 13.30 Uhr zu einem größeren Flächenbrand im Bereich Großkorbetha/Bäumchen. Die Flächenausdehnung von nahezu 13 Hektar machte einen enormen Kräfte- & Mitteleinsatz nötig.

Der vorherrschende Wind und die hochsommerlichen Temperaturen von 38 Grad stellten die eingesetzten Kräfte vor eine herausfordernde Aufgabe. Durch eine schnelle Nachforderung bzw. -alarmierung, auch aus dem territorial angrenzenden Saalekreis, und der Hilfe der zufällig an der Einsatzstelle vorbei fahrenden Kräfte der Feuerwehr Leipzig konnte jedoch bereits nach zwei Stunden „Feuer aus“ gemeldet werden.

Eine schöne Geste erfreute uns kurz vor Einsatzende: Der Betreiber des Café & Bootsverleih Weißenfels rief während des Einsatzverlaufes in der Rettungsleitstelle des Burgenlandkreises, mit der Bitte Getränke bereitstellen zu dürfen, an. Anschließend lieferte er diese auf der Feuerwache an. Herzlichen Dank für soviel Wertschätzung!

Im Einsatz waren ca. 120 Einsatzkräfte, die sich wie folgt aufschlüsseln:

  • FF Weißenfels mit TLF 24/50, LF 16/12, GW-L 2, ELW
  • FF Großkorbetha mit TLF 4000, HLF 20/16
  • FF Kleinkorbetha mit TSF-W, MTW
  • FF Reichardtswerben mit LF 10/6, MTW
  • FF Langendorf mit LF 16/12
  • FF Leißling mit HLF 20/16, TLF 16/24
  • FF Zorbau mit GTLF
  • FF Leipzig mit HLF 20/16, StLF, LF 16-TS, MTW
  • FF Bad Dürrenberg mit TLF
  • FF Großkayna mit TLF 16/24, LF 16
  • FF Braunsbedra mit TLF
  • WF InfraLeuna mit ULF
  • Fachdienst Führungsunterstützung Burgenlandkreis mit ELW 2, MTW
  • Sachgebietsleiter Brandschutz Amt BKR Burgenlandkreis
  • Kreisbrandmeister Burgenlandkreis
  • RTW Weißenfels
  • FuStW Polizei
  • Landwirtschaftsbetrieb mit Wasserwagen

 

Eine Hüpfburg für die Weißenfelser Feuerwehr

Im Rahmen des Kinderfestes wurde am 3. Juni 2019 eine Hüpfburg an die Freiwillige Feuerwehr Weißenfels überreicht. Dank der Unterstützung von 27 Sponsoren ist es der die Firma proMobil GmbH Neustadt gelungen, die Hüpfburg komplett über Werbung zu finanzieren.

Die Hüpfburg ist kompakt in einem Anhänger verstaut. Sie steht allen Ortsfeuerwehren und hier insbesondere den Kinder- und Jugendfeuerwehren zum Ausleihen zur Verfügung, um die Nachwuchsgewinnung zu fördern. Auch Kitas, Schulen und gemeinnützige Vereine der Stadt Weißenfels können das Angebot für Kinderfeste, Tage der offenen Tür und andere Veranstaltungen nutzen. Auf Anfrage sind weitere Einsatzmöglichkeiten denkbar. Wer die Hüpfburg ausleihen möchte, meldet sich bei der Feuerwehr Weißenfels (Telefon: 03443/302533, E-Mail: brandschutz@weissenfels.de).

Die Stadt Weißenfels bedankt sich bei allen Sponsoren:

  • Ambulantes Rehabilitationszentrum Weißenfels GmbH
  • Avendi Senioren Service Dessau GmbH
  • Bauer Baumaschinenhandel GmbH
  • BVS Tagewerben GmbH
  • City-FitnessDRAK Chain GmbH
  • Elmo Weißenfels
  • Baufinanzierung
  • Gartenbaubetrieb K + K Wiegand GbR
  • Gebäudereinigung Pusch GmbH
  • Heiko Schulz Fliesenleger
  • Helo GmbH
  • JA Physio
  • Kaminmarkt WSF UG
  • KPR Rohrbau GbmH
  • Liebeshaar
  • Pflegeheim Christioph Buchen GmbH & Co.KG
  • Physiotherapie Barbara Böhme-Volkmar
  • Raumkunst Malerfachbetrieb e.G.
  • Roberto Spode Gas-Wasser-Installation Heizungstechnik
  • Schunke KG
  • Stadtwerke Weißenfels GmbH
  • Südring Döner
  • Weißenfelser Gastronomie Hotel GmbH/ Hotel Jägerhof
  • Weißenfelser Maler GmbH
  • Weißenfelser Wach- und Sicherheitsdienst
  • Wünschers Feldküche

 

Einsatzreicher Wochenstart

Der Wochenstart war nicht nur wetterbedingt heiß:

Uhrzeit: 11:07 Uhr bis 11:45 Uhr
Einsatzmeldung: Hilfeleistung – H1 Ölspur
Einsatzort: Weißenfels, Naumburger Straße
im Einsatz waren: GW-G, Polizei
_____________________________________________

Uhrzeit: 13:05 Uhr bis 14:35 Uhr
Einsatzmeldung: Brandeinsatz – F2 Fläche
Einsatzort: Wengelsdorf, Auenstraße
im Einsatz waren: TLF 24/50, FF Großkorbetha mit HLF 20/16 und TLF 4000
_____________________________________________

Uhrzeit: 15:31 Uhr bis 17:41 Uhr
Einsatzmeldung: Brandeinsatz – F2 Fläche
Einsatzort: Verbindung Schkortleben-Dehlitz
im Einsatz waren:
 
– TLF 24/50
– FF Burgwerben mit LF 16 und MTW
– FF Lösau mit LF 8/6
– FF Kriechau mit TSF-W
– FF Poserna mit LF 8/6
– FF Pörsten mit TSF-W
– FF Rippach mit TSF-W

_____________________________________________

Uhrzeit: 19:58 Uhr bis 20:37 Uhr
Einsatzmeldung: Brandeinsatz – F1 unklare Rauchentwicklung
Einsatzort: Weißenfels, An der Beude
im Einsatz waren: TLF 24/50
_____________________________________________

Uhrzeit: 20:44 Uhr bis 06:30 Uhr
Einsatzmeldung: Brandeinsatz – F3 Lagerhalle
Einsatzort: Weißenfels, Zum Bahnhof
im Einsatz waren:

– ELW, TLF 24/50, DLK 23/12, LF 16/12, GW-L, MZF
– FF Borau mit StLF 20/20 und MTW
– FF Langendorf mit LF 16/12
– Kreisbrandmeister mit ELW
– RTW WSF
– Polizei

Den Abschluss des Tages bildete eine gemeldete Rauchentwicklung in der Nähe des Bahnhofes. Diese stellte sich dann als Brand eines ehemaligen Lokschuppens heraus, aus dem sich ein nahezu 10 Stunden dauernder Einsatz mit einem größeren Kräfte- & Mittelansatz entwickelte.
Nicht nur die Anfahrt gestaltete sich durch parkende Fahrzeuge schwierig, auch die Wasserversorgung war problematisch, so dass mittels des Gerätewagen-Logistik eine Wasserversorgung / Schlauchleitung von der Saale zum Brandobjekt eingerichtet werden musste. Gegen 1 Uhr war das Feuer nahezu gelöscht, jedoch zogen sich die Nachlöscharbeiten in die Länge, da zur Restablöschung Teile der Dachkonstruktion geöffnet werden musste.

Während des Einsatzes verletzten sich drei Einsatzkräfte leicht und mussten ihre Einsatztätigkeit abbrechen, konnten jedoch nach kurzer Sichtung durch den anwesenden Rettungsdienst die Arbeit nach einer Pause wieder aufnehmen.


 

Der 1. April ist vorbei

Zugegeben: „FastCall“ und „VKUForce“, die „QuickIntervention-Bikes“ und die temporäre Fährlösung waren leicht als Aprilscherz zu erkennen – jedoch hat nicht alles im Post von gestern einen lustigen Hintergrund.

Zum einen ging es in unserem gestrigen Post um die „Nicht-Feuerwehrrelevanten“ Einsätze (die Begrifflichkeit variiert). In der regionalen Presse liest man in diesen Tagen und Wochen vermehrt, dass die Einsatzbelastung durch solche Einsätze in den letzten Jahren gestiegen ist. Dies ist zweifelsohne so. Und auch wenn uns als Freiwillige Feuerwehr in Weißenfels diese Einsätze dank unserer hauptamtlichen Einsatzkräfte weniger betrifft, so haben auch wir ein hohes Einsatzaufkommen bei ca. 200 der knapp 500 Einsätze pro Jahr abzuarbeiten.

Der Kreisbrandmeister des Burgenlandkreises, Silvio Suchy, dazu auf unserer Jahreshauptversammlung:

„Viele prangern diese „Nicht-Feuerwehrrelevanten“ Einsätze in diesen Tagen an, Lösungsvorschläge liest man jedoch von keinem. Es darf nicht sein, dass auf dem Rücken der Feuerwehren Wahlkampf betrieben wird.“

Dies ist unserer Meinung nach die richtige Aussage. Es ist richtig und wichtig, dass auf eventuelle Missstände hingewiesen wird, jedoch darf durch derartige Debatten unserer Ansicht nach nicht der Eindruck entstehen, dass die Freiwilligen Feuerwehren im Land nicht Hilfe Leisten können oder wollen, auch bei weniger „spektakulären“ Einsätzen wie zeitkritische Türöffnungen, Sturmschäden oder Ölspuren.

Zum anderen ist da die verstopfte Innenstadt in den Morgen- und Nachmittags- sowie Abendstunden. Natürlich haben auch unsere Einsatzkräfte auf dem Weg zur Feuerwache im Alarmfall einen langen Anfahrtsweg. Und da es FastCall leider (noch?) nicht gibt, verlängert sich hier die Hilfsfrist bis wir bei unserer „Kundschaft“ eintreffen. Glücklicherweise sind auf der Feuerwache tagsüber sechs, in den Abend- und Nachtstunden drei Einsatzkräfte für die ersten Maßnahmen verfügbar, um dies etwas auszugleichen.

Der 01.04. bringt einige Neuerungen

Im 2. Quartal des Jahres 2019 treten einige Neuerungen in Kraft.

– Veränderungen in der Einsatztaktik –

Es war bereits in diesen Tagen und Wochen in der lokalen Presse zu lesen: Die Einsatzbelastungen der Feuerwehren im Land steigen mehr und mehr. Die Gründe dafür sind vielfältig. Nicht nur der heiße Sommer und die damit einhergehende Vielzahl der Flächenbrände sorgte für ein hohes Einsatzaufkommen, auch viele „fachfremde“ Einsätze, wie Türöffnungen, das Beseitigen von Ölspuren und die Beseitigung von Sturmschäden (u. a. umgestürzte Bäume).

Diesem Trend wollen wir entgegengehen und setzen ab sofort auf das Kerngeschäft der Feuerwehren: Die Brände. Ab sofort werden alle Einsätze, welche nicht Feuer betreffen, ausgelagert und durch andere Hilfsorganisationen bzw. Fremdfirmen bearbeitet. Verkehrsunfälle werden durch die neu geschaffene Spezialeinheit „VKUForce“ des THW abgearbeitet, Nottüröffnungen für den Rettungsdienst werden durch Schlüsseldienste geleistet (ein eventueller Zeitverlust zu Lasten des Patienten ist zu vernachlässigen), Ölspuren übernimmt die Ölwehr (welche in den letzten Wochen 25 neue Fahrzeuge in Dienst gestellt hat), umgestürzte Bäume müssen durch Anwohner selbst beseitigt werden.

Diese unpopulären Maßnahmen wurden in der Hoffnung getroffen, dass die Einsatzzahlen nun enorm sinken.

Für die anfallenden Fehlalarme von Brandmeldeanlagen wird noch eine Lösung gesucht – hier wird über ein Diensthabenden-System nachgedacht, bei dem eine Einsatzkraft zuerst vor Ort an die Einsatzstelle fährt und prüft, ob es tatsächlich brennt. Sollte dies so sein, wird dann die komplette Feuerwehr nachalarmiert.

– neue Baustelle in Weißenfels –

Der Weißenfelser Autofahrer bemerkte es bereits am heutigen frühen Montag: Durch die Innenstadt bewegt sich die Blechkolonne nur in Schrittgeschwindigkeit. Der Grund: Die neue Baustelle in der Nikolaistraße / Georgenbergtunnel. Durch den enormen Stau, welcher sich durch die komplette Innenstadt zieht, kommen natürlich auch die ehrenamtlichen Einsatzkräfte im Alarmfall nur mit enormer Zeitverzögerung zur Feuerwache. Um einer Verschlechterung der Hilfsfrist entgegenzuwirken, wurden ab dem heutigen Tage folgende Maßnahmen getroffen:

1. Die digitalen Meldeempfänger der Einsatzkräfte lösen nun bereits vor dem Anruf des Hilfesuchenden aus, möglich macht dies ein neues Frühwarnsystem namens „FastCall“.

2. Für Einsatzkräfte, die aus dem Norden über die Saalebrücke zur Feuerwache kommen, wurden im Bereich des Bahnhofes E-Bikes abgestellt, welche sie schnellstmöglich durch den Stau bringen sollen.

3. Weiterhin wurde im Bereich der Markwerbener Straße eine temporäre Fährverbindung geschaffen, um Einsatzkräfte aus dem Norden schneller über die Saale zu bringen.

Neue Einsatztaktik

Neue Einsatztaktik

„CO macht KO“

Farblos. Geruchlos. Tödlich. Das ist CO – Kohlenstoffmonoxid, kurz Kohlenmonoxid.

Uns ist es ein Anliegen, unsere „Kundschaft“ vor diesem gefährlichen Gas zu warnen. Auch in unserem Einsatzbereich gab es in den letzten Jahren vermehrt Einsätze in Verbindung mit CO.

+ + CO-Warnmelder retten Leben + +

Kohlenstoffmonoxid, kurz Kohlenmonoxid (CO), ist ein gefährliches Atemgift, das man nicht sehen, riechen oder schmecken kann. Betroffene bemerken nicht, wenn sie Kohlenmonoxid einatmen, denn es gibt keine typischen Symptome wie Husten oder Atemnot. Darüber hinaus kann das Gas mühelos durch Wände oder Fußböden dringen, so dass es auch in Räumen auftritt, in denen sich keine potenzielle CO-Gefahrenquelle befindet. Alle Faktoren zusammengenommen machen CO so heimtückisch. Abhängig von der Konzentration in der Raumluft kann eine Kohlenmonoxidvergiftung zu erheblichen Beschwerden, Bewusstlosigkeit und zu massiven gesundheitlichen Spätfolgen bis hin zum Tod führen.

Weitere Informationen und wann ein CO-Melder Sinn macht unter folgendem Link.

Nachruf Brandinspektor Steffen Müller


Nachruf

Die Freiwillige Feuerwehr Weißenfels trauert um

Brandinspektor

Steffen Müller

der im Alter von 53 Jahren am 07.01.2019 verstorben ist.

Steffen Müller hat sich über viele Jahre für den Brandschutz und das Feuerwehrwesen eingesetzt.

 

Er trat 1987 der Freiwilligen Feuerwehr Weißenfels bei. Zeitgleich begann er seinen Dienst als Berufsfeuerwehrmann.

 

Ab 1991 arbeitete er verstärkt in der Freiwilligen Feuerwehr mit. Nach entsprechenden Qualifizierungen war er in verschiedenen Führungspositionen tätig.

 

2005 wurde Kamerad Müller zum Stadtwehrleiter berufen. Diese Funktion übte er bis zum Auftreten einer schweren Erkrankung 2018 aus.

 

Er genoss bei den Feuerwehren der Stadt Weißenfels großes Ansehen und seine Verdienste fanden Anerkennung durch eine Reihe von Auszeichnungen.

 

Für uns wird Steffen Müller ein unvergessener Kamerad der Feuerwehr bleiben. Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

Die Kameradinnen und Kameraden
der Freiwilligen Feuerwehr Weißenfels

Sicheres Silvester


Es ist ein schöner, aber gefährlicher Brauch das alte Jahr mit einem Feuerwerk zu verabschieden.

Dieses Silvesterfeuerwerk wird jedes Jahr für einige zum Alptraum, wenn die einfachsten Grundregeln vergessen werden. Alkoholgenuss und der damit oftmals verbundene Leichtsinn und Übermut haben schon zu schweren Verletzungen geführt.

Eine weitere Gefahr geht aber auch von nicht zugelassenen Feuerwerkskörpern aus, die oft auf Flohmärkten angeboten werden. Meistens stammen diese Artikel aus den Ostblockstaaten. Tests haben gezeigt, dass solche Böller – wenn sie in der Hand explodieren – in der Lage sind diese Körperteile zu zerfetzen.

Nur am Silvesterabend, 31.12., ab 18 Uhr, bis zum Neujahrstag, 01.01., 07 Uhr, ist böllern erlaubt. Verboten ist das Knallen in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern sowie Kinder- und Altenheimen.

SCHÜTZEN SIE IHRE WOHNUNG

Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen. Halten Sie Zufahrten in enge Wohnstraßen frei, bitten Sie Nachbarn und Besucher eine Durchfahrt für Feuerwehr- und Rettungsdienstfahrzeuge frei zuhalten. Die Feuerwehr braucht eine Mindestbreite von 3 m um mit ihren Fahrzeugen schnell zu einem Schadensort zu kommen. Parkende Autos verzögern die Anfahrt unnötig.

GENERELLER SICHERHEITSHINWEIS

Achten Sie schon beim Kauf auf die BAM-Zulassung. Nur Feuerwerk mit einer BAM xxxx Nummer ist geprüft und in Deutschland zugelassen. Seit Ende 2014 sind die Importeure jedoch nicht mehr verpflichtet die BAM-Nr. auf das Produkt aufzudrucken, eine entsprechende Pressemitteilung der BAM findet man auf deren Homepage

Achtung: Keine Grau- oder Billigimporte beschaffen und verwenden!

GEBRAUCHSANWEISUNGEN BEACHTEN

Überlassen Sie das Zünden des Feuerwerks nur den Silvestergästen, die einen klaren Kopf behalten haben. Am besten ist natürlich, schon am Nachmittag die Gebrauchsanweisung auf den Packungen zu studieren. Beachten Sie die Hinweise sorgfältig.

Alle Artikel, die im Zimmer verwendet werden dürfen, wie z. B. Tischfeuerwerk, sollten über einer feuerfesten Unterlage und nicht in der Nähe von leicht entzündbaren Stoffen abgebrannt werden. Dies gilt auch für Wunderkerzen. Sie zählen zur Klasse I, dem so genannten Kleinstfeuerwerk, und dürfen ganzjährig erworben und verwendet werden.

NUR IM FREIEN VERWENDEN

Alle anderen Gegenstände wie Knaller, Frösche, Schwärmer, Luftpfeifen, Vulkane, Raketen, Römische Lichter, Sonnen und Fontänen, zählen zur umfangreicheren Klasse II und dürfen nur von Personen über 18 Jahren erworben und – nur im Freien – abgebrannt werden.

Kinder Finger weg von Feuerwerk! Eltern aufgepasst: Brennt Euer Feuerwerk doch im Beisein der Kinder ab.

FEUERWERK NICHT IN DER HAND HALTEN

Kleinere Knallkörper mit Reibkopf werden an der Streichholzschachtel entzündet und rasch weggeworfen. VORSICHT! Nicht in Personengruppen werfen. Die größeren Knallkörper wie Kanonenschläge muss man auf den Boden legen, entzünden und sich dann zügig entfernen.

Auch Römische Lichter, Vulkane und Fontänen sollte man niemals in der Hand behalten.

RAKETEN SENKRECHT ABSCHIESSEN

Für den Abschuss von Raketen eignen sich leere Wein- oder Sektflaschen. Ideal ist ein Getränkekasten mit leeren Flaschen. Wichtig ist, dass die Rakete ungehindert aufsteigen kann. Beim Abschuss von Raketen sollte auch die mögliche Flugbahn beachtet werden. Besonders in Gegenden, in denen es Gebäude aus leicht brennbarem Material gibt, sind Schutzzonen einzuhalten. Es empfiehlt sich, zum Schutz der Augen eine geeignete Brille zu tragen. An einem Holz- oder Zaunpfahl mit genügend Abstand zu leicht brennbaren Gegenständen sind Sonnen sicher angebracht.

BATTERIE-, SYSTEM- & KOMBINATIONSFEUERWERK

Aufgrund der wesentlich größe Effektfülle bei diesen neuartigen Feuerwerksartikeln sind besondere Sicherheitsaspekte auf den jeweiligen Gebrauchsanweisungen zu beachten.

Und vor allem: Immer auf ausreichenden Sicherheitsabstand achten!

NEHMEN SIE KEINE SELBSTBASTELEIEN VOR

Wer Zweifel hat, sollte auf Nummer sicher gehen und einen Eimer Wasser oder einen Feuerlöscher bereithalten. Zur eigenen Vorsicht heißt es grundsätzlich Türen und Fenster schließen. Balkone eignen sich nicht zum Abbrennen von Feuerwerkskörpern. Auch sollten sich Feuerwerkskörper niemals in den Taschen der Kleidung befinden.

BLINDGÄNGER NICHT EIN ZWEITES MAL ZÜNDEN

Blindgänger bitte mit Wasser überschütten und entsorgen. Batterie-, System- oder Kombinationsfeuerwerk ist zumeist mit einer Ersatzzündschnur versehen. Bitte beachten Sie hier die Gebrauchsanweisung!

Im Grunde lassen sich diese Sicherheitstips auf drei Grundregeln beschränken:

1. Bitte Gebrauchsanweisung lesen und einhalten.
2. Keine Experimente wagen.
3. Basteleien an den Feuerwerkskörpern sind grundsätzlich tabu und verboten

DER NOTRUF

Sollte es trotz aller Vorsicht zu einem medzinischen Notfall oder einen Einsatz für die Feuerwehr kommen nutzen Sie am besten – sofern möglich – ein Festnetztelefon, da gegen Mitternacht desöfteren die Mobilfunknetzte versagen.

Grundregeln NOTRUF 112:

1. WER ruft an? (Name, Telefonnummer)

2. WO wird die Feuerwehr / der Rettungsdienst benötigt? (Ort, Straße, Hausnummer, Etage)

3. WAS ist passiert? (Feuer, Unfall)

4. WIE ist die Situation? (Sind Menschen oder Tiere in Gefahr oder verletzt, Lage unklar?)

5. WARTEN Sie auf Fragen der Leitstelle!

6. NICHT AUFLEGEN! (Die Leitstelle beendet das Gespräch)