Sebastian Busch

F3 Wohnung 10.04.2021

 
Am gestrigen Samstagmorgen wurden wir zusammen mit der Ortsfeuerwehr Langendorf zu einem Wohnungsbrand alarmiert, auch der Rettungsdienst befand sich bereits auf Anfahrt.
 
Vor Ort angekommen konnte festgestellt werden, dass im 3. Obergeschoss eines Wohnblocks eine massive Rauchentwicklung erkennbar war. Während die Lageerkundung durchgeführt wurde, mussten parallel dazu 37 Hausbewohner evakuiert werden.
 
Der durch die Einsatzkräfte lokalisierte Küchenbrand, konnte im Einsatzverlauf als Ursache für diese massive Rauchentwicklung festgestellt werden.
 
Drei der insgesamt fünf Etagen mussten belüftet werden.
 
Alle 37 Evakuierten wurden zwischenzeitlich durch die leitende Notärztin gesichtet, 36 davon konnten noch am Vormittag zurück in ihre Wohnungen. Ein Bewohner sowie ein Feuerwehrkamerad wurden leicht verletzt und kamen zur Versorgung in die Klinik.
 
Im Einsatz waren:
 
  • TLF 24/50, DLK 23/12, LF 16/20, ELW, MZF
  • Feuerwehr Langendorf mit LF 16/12,
  • NEF, 3 x RTW
  • Organisatorischer Leiter Rettungsdienst
  • Leitende Notärztin
  • SEG Weißenfels
  • 2 x FuStW Polizei

Errichtung Feuerwache Nord

Natürlich war die Meldung über die Errichtung einer Nordwache für die Weißenfelser Feuerwehr eine Meldung passend zum 1. April – auch wenn sie sicherlich nicht so ganz weit hergeholt ist. Denn: Ein Ersatzneubau der Saalebrücke kommt tatsächlich in ein paar Jahren und für das altehrwürdige Gloria gibt es immer wieder die Suche nach einer sinnvollen Nutzung und Sanierung. Für die Sicherheit auch während des Neubaus der Brücke garantieren wir, keine Sorge. Dafür werden bereits jetzt verschiedene Möglichkeiten erdacht, eine neue Feuerwache im Gloria entsteht jedoch ganz sicher nicht.

Für das wundervolle Gebäude wünschen wir uns trotzdem eine tolle Nutzung in nicht allzu ferner Zukunft.


Paukenschlag in Weißenfels: Ab 2023 verfügt die Feuerwehr Weißenfels über eine zweite Feuerwache.

In der Neustadt wird die jahrelange Suche der sinnvollen Nachnutzung des Glorias ein Ende gesetzt und das architektonisch wertvolle Gebäude im Bauhaus-Stil einer neuen Nutzung zugeführt. So wird sowohl städtebaulich als auch sicherheitstechnisch ein großer Schritt getan.

Im ehemaligen Kino in der Merseburger Straße entsteht eine Feuerwache mit einem sogenannten Kurzzug, bestehend aus Drehleiter und Löschfahrzeug, welcher mit 7 Positionen besetzt wird.

Des Weiteren entsteht eine Feuerwehrerlebniswelt: Eine Art Kombination aus Brandschutzerziehungs-, Schulungs- und Themenwelt rund um die Feuerwehr. So können Brandschutzunterweisungen und Brandschutzerziehung für Schulen modern und multimedial umgesetzt werden.

Als dritte Komponente wird die neu aufgestellte Sondereinheit ATF im Gloria angesiedelt. Die Analytische Task Force sind Spezialeinheiten der Feuerwehr zur Erkennung und Bekämpfung biologischer, chemischer oder radiologischer Gefahren in Deutschland, wobei der Schwerpunkt auf der chemischen Analytik liegt.

Hintergrund: Durch den bevorstehenden Ersatzneubau der Saalebrücke und die damit wegfallende Saalequerung ist die Feuerwehr Weißenfels mit der neuen Feuerwache in der Lage, den Stadtteil und die nördlichen Bereiche ohne Zeitverzug zu erreichen. Eine zweite Drehleiter ist durch die Ersatzbeschaffung des aktuellen Fahrzeugs im nächsten Jahr vorhanden. Das Löschfahrzeug wird durch eine Kooperation mit einem Fahrzeughersteller als Langzeittest kostenlos zur Verfügung gestellt, hierbei handelt es sich um ein eHLF der Firma Rosenbauer. Mit diesem Fahrzeug ist die Feuerwehr umwelt- und klimafreundlich unterwegs.


 

35 Jahre Feuerwehr verabschieden sich

Unser Kamerad Peter Krauseverabschiedet sich am 31.03. in den wohlverdienten Ruhestand – und damit 35 Jahre Feuerwehrdienst.

Aber nicht einfach so: Er ließ es sich nicht nehmen der Kinder- & Jugendfeuerwehr eine Spende über 350 € zu überreichen. Die Kinderfeuerwehrwartin Tina Hahnel und die Jugendfeuerwehrwartin Anne-Kathrin Brömme nahmen den Scheck mit Freude entgegen und haben schon allerlei Ideen zur sinnvollen Verwendung des Geldes.
Peter wird nicht nur seinen Weißenfelser Einsatzkräften fehlen: Auch sehr viele Feuerwehrkameraden aus dem Landkreis werden erstaunt in die Atemschutzwerkstatt schauen, wo er nicht mehr zu sehen sein wird. Dort war er jahrelang tätig und stand den Feuerwehren im Landkreis mit Rat und Tat zur Seite.

Wir wünschen Peter einen wunderschönen (Un-)Ruhestand!


 

F3 Wohnung 15.02.2021

Am Montag, dem 15.02. kam es in der Weißenfelser Friedrichstraße zu einem Wohnungsbrand größeren Ausmaßes.

Bei Ankunft des ersten Fahrzeuges stand das Zimmer der betroffenen Wohnung im ersten von zwei Dachgeschossen bereits in Vollbrand. Ein Flammenüberschlag durch die Fenster in das zweite Dachgeschoss in Verbindung mit einer schnellen Brandausbreitung war gegeben.

Der Bewohner der Brandwohnung handelte vollkommen richtig: Er verließ seine Wohnung umgehend, verschloss die Tür und ließ den Schlüssel an dieser stecken – somit war ein Zugang ohne Zeitverlust zur Wohnung gegeben.

Die Brandbekämpfung wurde zunächst mit einem, im Einsatzverlauf dann zeitweise mit drei Trupps gleichzeitig durchgeführt. Die Brandbekämpfung im Innenangriff musste zu Beginn zunächst abgebrochen werden, da es zu einer Reihe von Detonationen kam. Die Ursache dieser kleinen Explosionen wird durch die Kriminaltechnik untersucht, mutmaßlich handelte es sich um Pyrotechnik.

Parallel zur Brandbekämpfung im Inneren wurde nach Erkundung des Einsatzleiters die Drehleiter von der Friedrichstraße in den Hinterhof Leopold-Kell-Straße umgesetzt und dort mit der Brandbekämpfung von außen begonnen. Im Einsatzverlauf wurde die Dachhaut von der Drehleiter aus geöffnet und weitere Löscharbeiten durchgeführt.

Bei den Nachlöscharbeiten wurde dann in kleinteiliger Arbeit Dämmmaterial und Trockenbau in mehreren Wohneinheiten entfernt.

Ein Bewohner kam verletzt ins Krankenhaus.

Einsatz-Nr.: 063/2021

Datum – Uhrzeit: 15.02.2021 – 22:04 Uhr bis 03:22 Uhr

Kategorie – Stichwort: Brandeinsatz – F3 Wohnung

Einsatzort: Weißenfels, Friedrichstraße

Im Einsatz:

  • TLF 24/50, LF 16/20, DLK 23/12, GW-L 2, RW, ELW, MZF
  • Feuerwehr Borau mit StLF 20/20, MTW
  • Feuerwehr Langendorf mit LF 16/12, MTW
  • Feuerwehr Uichteritz mit TSF-W
  • Feuerwehr Markwerben mit TSF, VRW
  • 2 x RTW
  • FuStW Polizei

 

F3 Zimmer 13.02.2021

Im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses war eine Rauchentwicklung erkennbar, bei Ankunft der Feuerwehr stand eine Küche in Vollbrand. Mehrere Mietparteien hatten sich bereits selbstständig ins Freie begeben. Löschwasserbedingt war das betroffene Haus nicht bewohnbar, die Anwohner kamen allesamt bei Bekannten und Verwandten unter.

Einsatz-Nr.: 062/2021

Datum – Uhrzeit: 13.02.2021 – 20:22 Uhr bis 22:16 Uhr

Kategorie – Stichwort: Brandeinsatz – F3 Zimmer

Einsatzort: Weißenfels, Leopold-Kell-Straße

Im Einsatz:

  • TLF 24/50, LF 16/20, DLK 23/12, GW-L 2, RW, ELW, MZF
  • Feuerwehr Borau mit StLF 20/20, MTW
  • RTW
  • FuStW Polizei

 

Der 11.02. ist Tag des Notrufs

Mit dem sich jährlich wiederholenden Aktionstag soll die lebensrettende Rufnummer in der Bevölkerung noch bekannter gemacht werden. Das Datum wurde bewusst gewählt: 11.2. lässt auf die Rufnummer 112 schließen.

Im Burgenlandkreis läuft der Notruf in der Rettungsleitstelle des Landkreises auf, welche sich am Standort der Kreisverwaltung in Naumburg befindet. Dort sind rund um die Uhr drei Mitarbeiter im 12h-Dienst tätig, welche die Notrufe annehmen und entsprechend Kräfte des Rettungsdienstes, der Feuerwehr oder des Katastrophenschutzes alarmieren und die Einsätze koordinieren.

Leitstelle

Leitstelle BLK – Bild: Torsten Biel, Mitteldeutsche Zeitung

Es gibt keinen Grund im Notfall zu zögern: Es ist besser, einmal zu viel den Notruf zu wählen, als einmal zu wenig. Der Disponent der Rettungsleitstelle eröffnet das Gespräch mit „Notruf Feuerwehr und Rettungsdienst, wo genau ist der Notfallort?“ – denn das ist die wichtigste Frage. Für den Fall, dass das Gespräch abbricht, kann die Hilfe trotzdem gesendet werden. Eine weitere Möglichkeit der Standortfeststellung ist die „Advanced Mobile Location“ (AML). Wählt der Anrufer eine der im System hinterlegten AML-tauglichen Notrufnummern, so aktiviert das Handy zu Gesprächsbeginn automatisch WLAN und Satellitennavigation, auch wenn das vorher noch nicht der Fall war bzw. diese Funktionen am Endgerät dauerhaft deaktiviert wurden. Sobald das Smartphone eine Position ermitteln konnte – meistens nach wenigen Sekunden – werden diese Daten automatisch per SMS oder über HTTPS an die Leitstelle übermittelt.

Übrigens: Die 5W-Fragen sind überholt, vielmehr gilt es auf die gezielt gestellten Fragen des Leitstellendisponenten zu antworten. Dieser fragt nach einem Schema ab und zieht daraus die benötigten Informationen, um gezielt und schnellstmöglich die benötigte Hilfe entsenden zu können.

Wann sollte die 112 angerufen werden?

Wählen Sie die 112 im Notfall, um den Rettungsdienst oder die Feuerwehr zu rufen.

  • bei dringenden medizinischen Notfällen
  • bei Verkehrsunfällen mit Personenschäden
  • bei allen Sachverhalten, wo ein Einsatz der Feuerwehr nötig wird

Wann sollte die 112 nicht angerufen werden?

  • bei Verkehrsunfällen ohne Personenschaden – hier ist die Polizei unter 110 anzurufen
  • bei nicht-dringenden medizinischen Notfällen – hier ist die 116 117 anzurufen
  • bei Informationsbedarf hinsichtlich Wetter, Verkehr, etc.

Unnötige Anrufe können das System überlasten und so das Leben derer gefährden, die wirklich dringend Hilfe benötigen.

Scherzanrufe können ebenfalls die Reaktion auf echte Notfälle verzögern. Wegen der hohen Zahl von falschen Notrufen haben zahlreiche Länder beschlossen, die 112 für Anrufe von Mobiltelefonen ohne SIM-Karte zu sperren.

Für alle anderen Anliegen, die die Rettungsleitstelle erreichen sollen steht die Telefonnummer 03445 / 75290 zur Verfügung.


 

Einsätze am Sonntag, 17.01.

Mit vier Einsätzen wartete der Sonntag auf – und zeigte erneut: Rauchmelder retten Leben.
 
F2 Rauchmelder
 
In der ersten Stunde des Sonntags alarmierte uns die Leitstelle
Burgenlandkreis um 0.25 Uhr mit dem o. g. Stichwort in die Merseburger Straße. Vor Ort angekommen war ein ausgelöster Rauchmelder wahrnehmbar. Parallel zur schadenfreien Türöffnung erfolgte eine Erkundung per Drehleiter. In der Wohnung konnte dann angebranntes Essen vorgefunden werden, anschließend wurde die Wohnung belüftet. Verletzt wurde niemand.
 
F1 unklare Rauchentwicklung
 
3.50 ging es in ein Wohnhaus an der Marienkirche. Dort war eine Verrauchung über das gesamte Treppenhaus nur durch Zufall entdeckt worden. Rauchmelder waren hier nicht verbaut, sind aber bei Treppenhäusern in Mehrfamilienhäusern auch keine Pflicht. Dass eine Ausrüstung über das absolute Mindestmaß Sinn macht, zeigte dieser Einsatz erneut.
 
F2 Gartenlaube
 
Kurz nach 8 Uhr fuhren wir zum Brand eine Gartenlaube in die Gartenanlage Güldene Hufe. Die Laube war bereits in großen Teilen abgebrannt, da das Feuer offenbar erst nach längerer Zeit entdeckt wurde. Hier sicherten wir Gasflaschen und nahmen Restablöschungen vor.
H1 Person in Notlage
 
Gegen 23.30 Uhr dann der letzte Einsatz des Tages: Im Südring war eine Person in einem Aufzug eingeschlossen und klagte über gesundheitliche Probleme. Wir öffneten den Aufzug und machten den Weg für den Rettungsdienst frei.

F3 Lagerhalle 13.01.2021

Die Feuerwehr Weißenfels wurde am Mittwoch, dem 13.01., kurz vor 20 Uhr mit dem Stichwort „F1 unklare Rauchentwicklung“ in die Marie-Curie-Straße alarmiert. Vor Ort angekommen konnte eine Rauchentwicklung festgestellt werden, dessen Ursache dann mit Hilfe der nachgeforderten Drehleiter in der Johann-Reis-Straße lokalisiert werden konnte.

Erhöhung des Alarmstichwortes

Umgehend wurde das Alarmstichwort auf „F3 Lagerhalle“ erweitert und weitere Einsatzkräfte, darunter mehrere Tanklöschfahrzeuge sowie die Werkfeuerwehr InfraLeuna mit 20 000 l Schaummittel, nachalarmiert.  

In einer ca. 30 x 10 m großen Lagerhalle in Stahlskelettbauweise brannten ca. 50 t Abfall. Bauartbedingt war eine Brandbekämpfung nur von außen möglich und gestaltete sich entsprechend schwierig.

Schwierige Brandbekämpfung

Die Versorgung der Einsatzstelle mit Löschwasser wurde durch das Verlegen einer doppelten Schlauchleitung zum 500 m entfernen Hydranten sichergestellt. Weiterhin wurde parallel eine zweite Wasserentnahmestelle am Löschteich einer angrenzenden Firma eingerichtet.

Da zu Einsatzbeginn ein Wintergewitter mit starkem Schneefall einsetzte, war die Einsatzstelle – und insbesondere die Zufahrt zu dieser – in kürzester Zeit sehr glatt.

Um die Innentemperatur der Lagerhalle zu senken und die Brandbekämpfung effektiver zu gestalten wurde die aus Blech bestehende Außenhülle der Halle mit Hilfe von einem Bagger durch den Betreiber dieser geöffnet. Mittels mehrerer mobiler sowie Fahrzeugmonitors wurden große Mengen Löschwasser auf das Brandgut gebracht.

Im Laufe der Nacht wurde die Anzahl der Einsatzkräfte reduziert und eine Brandwache vor Ort belassen. Mit Beginn des Folgetages wurde der Kräfteansatz erneut erhöht und das Brandgut durch Radlader – besetzt mit Einsatzkräften der Feuerwehr, welche über die Erlaubnis zur Führung derartiger Baumaschinen besitzen – aus der Halle geholt und im Außenbereich abgelöscht.

Vorbildliche Zusammenarbeit zwischen Betreiber und Feuerwehr

Durch die Verantwortlichen der betreffenden Firma wurde der Einsatz der Feuerwehr unterstützt: Beispielsweise durch den Einsatz von Technik in Form von Bagger und Radlader sowie durch Verpflegung der eingesetzten Kräfte mit heißen Getränken und kleinen Snacks. Weitere Heißgetränke wurden uns in gewohnter Weise in Schnelligkeit und Qualität vom Deutschen Roten Kreuz Weißenfels direkt zur Einsatzstelle geliefert.

Einsatzende nach 19 Stunden

Am Folgetag gegen 15 Uhr war der Einsatz für alle eingesetzten Kräfte vor Ort beendet. Die Nachbereitungsarbeiten auf der Feuerwache werden noch die kommenden Tage in Anspruch nehmen.

Im Einsatz:

  • TLF 24/50, LF 16/20, DLK 23/12, GW-L 2, RW, MZF, ELW, KdoW
  • Feuerwehr Borau mit StLF 20/20, MTW
  • Feuerwehr Langendorf mit LF 16/12, MTW
  • Feuerwehr Großkorbetha mit TLF 4000, MTW
  • Feuerwehr Markwerben mit VRW
  • Feuerwehr Zorbau mit GTLF
  • Fachdienst Führungsunterstützung Sössen mit ELW 2
  • Kreisbrandmeister Burgenlandkreis mit ELW 1
  • Werkfeuerwehr InfraLeuna mit SZM & Auflieger 20m3 Schaum
  • RTW Malteser Weißenfels
  • RTW SEG Malteser Weißenfels
  • MTW SEG DRK Weißenfels
  • FuStW Polizei

Zentralbeschaffung Drehleiter

Die Feuerwehr Weißenfels erhält Fördermittel für eine neue Drehleiter.

Das Land Sachsen-Anhalt stellt 270.000 Euro für den Kauf zur Verfügung.

Die erwarteten Gesamtkosten belaufen sich auf 700.000 Euro. Die voraussichtliche Lieferung erfolgt im Jahr 2022. Weißenfels gehört zu einer der zehn Städte, die vom Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt in der zentralen Ausschreibung für eine Förderung ausgewählt wurden.

Die sich derzeit im Dienst befindliche Drehleiter stammt aus dem Baujahr 1996 und war damals eine der ersten ausgelieferten Drehleitern von Magirus mit einem Knickgelenk.
 
Auch eine weitere Ersatzbeschaffung läuft an: So befindet sich die die Ersatzbeschaffung des TSF-W der Ortsfeuerwehr Tagewerben derzeit in Ausschreibung.


 

Einsatzaufkommen an Silvester


Die Feuerwehr Weißenfels kann ein positives Resümee über Silvester ziehen. Die Nacht um den Jahreswechsel kann als relativ ruhig betrachtet werden – dies war so nicht jedes Jahr der Fall.

PKW-Brand in den ersten Stunden des Silvestertages

Kurz vor 4 Uhr am 31.12. der erste Einsatz: Im Herrmannsgarten brannte ein Transporter. Bei Ankunft der Feuerwehr stand dieser bereits in Vollbrand, ein Totalschaden konnte nicht verhindert werden. Die Brandursache ist unklar, Personen wurden nicht verletzt.

Schornsteinbrand am Nachmittag

Gegen 16 Uhr kam es zu einem Schornsteinbrand in der Heinrich-Schütz-Straße. Zusammen mit dem zuständigen Schornsteinfeger wurde der Schornstein gereinigt, so dass der Brand schnell und ohne Schäden am Haus erlosch. Die Anfahrt zur Einsatzstelle stellte die Feuerwehr erneut vor Herausforderungen – die Straßenbreite in Verbindung mit geparkten Fahrzeugen lässt ein schnelles Anrücken mit Einsatzfahrzeugen nicht zu. Verletzt wurde auch hier niemand, Einsatzende war kurz nach 17 Uhr.

Gartenlaubenbrand am Abend

Eine in Vollbrand stehende, massiv erbaute Gartenlaube brannte um 20.30 Uhr in der Gartenanlage „Zeitzer Gärten“ in der Zeitzer Straße. Bereits auf Anfahrt war ein großer Feuerschein sichtbar, die wohngebäudeähnliche Laube stand in Vollbrand. 29 Einsatzkräfte der Feuerwehren Weißenfels und Borau löschten das Feuer, eine direkt angrenzende Gartenlaube in Holzbauweise konnte gehalten werden.

Eine unschöne Situation wurde beim Rückbau der Wasserversorgung bemerkt: Durch ein überklebtes Hydrantenschild wurde nicht der nächstgelegene Hydrant direkt vor der Gartenanlage gefunden, sondern ein ca. 60 m weiter entfernter genutzt – ein Umstand, der zu nicht unerheblichen Zeitverlust beim Aufbau der Wasserversorgung führte. Die Feuerwehr weist den Fußballfan darauf hin, dass die künstlerische Betätigung auf Hinweisschildern zu Hydrantenschildern nicht gerade die beste Form der Fanarbeit ist.

Vierter Einsatz am Neujahrsmorgen

Gegen 00.30 Uhr der letzte Einsatz: Eine Gesichtsverletzung rief die Feuerwehr in die Beuditzstraße zur Erstversorgung bis der Rettungsdienst eintraf.