Einsatzaufkommen an Silvester


Die Feuerwehr Weißenfels kann ein positives Resümee über Silvester ziehen. Die Nacht um den Jahreswechsel kann als relativ ruhig betrachtet werden – dies war so nicht jedes Jahr der Fall.

PKW-Brand in den ersten Stunden des Silvestertages

Kurz vor 4 Uhr am 31.12. der erste Einsatz: Im Herrmannsgarten brannte ein Transporter. Bei Ankunft der Feuerwehr stand dieser bereits in Vollbrand, ein Totalschaden konnte nicht verhindert werden. Die Brandursache ist unklar, Personen wurden nicht verletzt.

Schornsteinbrand am Nachmittag

Gegen 16 Uhr kam es zu einem Schornsteinbrand in der Heinrich-Schütz-Straße. Zusammen mit dem zuständigen Schornsteinfeger wurde der Schornstein gereinigt, so dass der Brand schnell und ohne Schäden am Haus erlosch. Die Anfahrt zur Einsatzstelle stellte die Feuerwehr erneut vor Herausforderungen – die Straßenbreite in Verbindung mit geparkten Fahrzeugen lässt ein schnelles Anrücken mit Einsatzfahrzeugen nicht zu. Verletzt wurde auch hier niemand, Einsatzende war kurz nach 17 Uhr.

Gartenlaubenbrand am Abend

Eine in Vollbrand stehende, massiv erbaute Gartenlaube brannte um 20.30 Uhr in der Gartenanlage „Zeitzer Gärten“ in der Zeitzer Straße. Bereits auf Anfahrt war ein großer Feuerschein sichtbar, die wohngebäudeähnliche Laube stand in Vollbrand. 29 Einsatzkräfte der Feuerwehren Weißenfels und Borau löschten das Feuer, eine direkt angrenzende Gartenlaube in Holzbauweise konnte gehalten werden.

Eine unschöne Situation wurde beim Rückbau der Wasserversorgung bemerkt: Durch ein überklebtes Hydrantenschild wurde nicht der nächstgelegene Hydrant direkt vor der Gartenanlage gefunden, sondern ein ca. 60 m weiter entfernter genutzt – ein Umstand, der zu nicht unerheblichen Zeitverlust beim Aufbau der Wasserversorgung führte. Die Feuerwehr weist den Fußballfan darauf hin, dass die künstlerische Betätigung auf Hinweisschildern zu Hydrantenschildern nicht gerade die beste Form der Fanarbeit ist.

Vierter Einsatz am Neujahrsmorgen

Gegen 00.30 Uhr der letzte Einsatz: Eine Gesichtsverletzung rief die Feuerwehr in die Beuditzstraße zur Erstversorgung bis der Rettungsdienst eintraf.