F3 Dachstuhl 08.06.2021

Am Dienstag, dem 08.06., kam es gegen 1:30 Uhr zu einem Dachstuhlbrand in der Straße „Am Forsthaus“. Die Leitstelle Burgenlandkreis alarmierte zunächst mit dem Stichwort „F1 unklare Rauchentwicklung“ in den nahegelegenen Lindenweg – dort nahmen Anwohner Brandgeruch wahr. Da die hauptamtliche Dienstschicht seit 0:45 Uhr mit der Drehleiter bereits im Lützener Ortsteil Zorbau im dortigen Gewerbegebiet unterstützen, wurde direkt für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte Alarm ausgelöst.

Schwieriger Zugang zum Brandobjekt

Nach Erkundung im Lindenweg und benachbarten Straßen wurde die Ursache des Brandgeruchs in Saalenähe lokalisiert. „Am Forsthaus“ brannte der Dachstuhl einer seit Jahrzehnten leerstehenden Villa. Bedingt durch den langen Leerstand war der Zugang zum Objekt unmöglich, so dass zunächst mehrere Bäume gefällt werden mussten, um einen Weg zur Brandbekämpfung möglich zu machen. Trotz dieser geschaffenen Zuwegung war eine Aufstellung der dann nachrückenden Drehleiter in Gebäudenähe nicht möglich. Von einem Innenangriff wurde zunächst abgesehen: Es musste davon ausgegangen werden, dass die Decken im Gebäudeinneren so instabil sind, dass Einsturzgefahr herrscht. Das Löschwasser lieferte die nahegelegene Saale. Mittels des Gerätewagen-Logistik wurden dorthin Schläuche verlegt um eine stabile Wasserentnahmestelle einzurichten.

Nachalarmierung weiterer Kräfte

Nach erfolgten ersten Löscharbeiten wurde klar, dass dieser Einsatz ein langwieriger wird und weitere Einsatzkräfte – insbesondere Atemschutzgeräteträger – an der Einsatzstelle benötigt werden. Der Einsatzleiter entschied sich zur Nachalarmierung der Feuerwehren Uichteritz und Markwerben.

Eine weitere Nachalarmierung erfolgte für die Feuerwehr Bad Kösen: Es wurde deren Drehleiter angefordert, welche 9 m länger als die der Weißenfelser Feuerwehr ist. Aufgrund der bereits genannten Nichtbefahrbarkeit des Grundstückes sollte diese Reserve genutzt werden, um direkt im Dachstuhl löschen zu können. Leider stellte sich heraus, dass auch diese 9 m nicht ausreichen sollten.

Mit Einsetzen des Tageslichts konnte die Lage im Gebäudeinneren neu bewertet und ein Zugang zu diesem freigegeben werden. Ab diesem Zeitpunkt wurde gezielt im Inneren abgelöscht, teilweise mussten Deckenbalken mittels Kettensäge herausgesägt werden, um an letzte Glutnester heranzukommen.

Einsatz der Feuerwehr-Drohne

Erneut wurde im Einsatzverlauf die Lage fortwährend mit Unterstützung der sich derzeit zu Testzwecken auf dem Einsatzleitwagen befindlichen Feuerwehr-Drohne bewertet. So konnten Erkenntnisse zur Ausbreitung des Brandes aus großer Höhe gewonnen und das Löschwasser gezielter auf den Brandherd gebracht werden.

Einsatzende nach über 12 Stunden

Nachdem gegen 8:30 Uhr ein weiterer Paralleleinsatz (Stichwort: H1 RTH-Transport Notarzt) abgearbeitet wurde, konnte dann 13:30 Uhr „Feuer aus“ gemeldet werden. Der zweite Großbrand innerhalb von vier Tagen dauerte 12,5 h an. Danach folgten noch Reinigung und Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft auf der Feuerwache.

Im Einsatz waren:

• TLF 24/50, LF 16/20, DLK 23/12, GW-L 2, ELW, MZF, RW mit 32 Einsatzkräften

• Feuerwehr Markwerben mit TSF, VRW und 8 Einsatzkräften

• Feuerwehr Uichteritz mit TSF-W und 6 Einsatzkräften

• FuStW Polizei

• Bauordnung Stadt Weißenfels


F3 Gewerbe und Industrie 04.06.2021

In den ersten Stunden des Freitags kam es zu einem Brand auf dem Gelände eines Recylingbetriebes in der Johann-Reis-Straße. Die Leitstelle Burgenlandkreis alarmierte 1:12 Uhr mit dem Stichwort „F3 Gewerbe und Industrie“ die Feuerwehren Weißenfels und Langendorf.

Mehrere Tonnen Abfall brannten

Aus bisher unbekannten Gründen geriet zunächst eine mobile Schredderanlage in Brand. An dieser waren Mitarbeiter des Unternehmens gerade mit Schredderarbeiten beschäftigt, als ein Knall zu hören und eine Stichflamme sichtbar waren. Ein Übergreifen der Flammen auf den Lagerplatz in Form von vielen Tonnen Abfall war dann als Folge dessen sofort gegeben.

Nachalarmierung weiterer Kräfte

Nach Ankunft der ersten Einsatzkräfte wurden unmittelbar weitere Einsatzkräfte nachgefordert. Zur Löschwasserentnahme wurde – neben dem Löschwasserteich der betreffenden Firma – auch der des Nachbarbetriebes sowie ein 600 m entfernter Hydrant in der Max-Planck-Str. genutzt. Mit Hilfe des Gerätewagen-Logistik wurden so insgesamt ca. 1500 m B-Schlauch zur Wasserversorgung verlegt. Bis diese vorbereitenden Arbeiten zur Sicherstellung der Wasserversorgung abgeschlossen waren, wurde die Einsatzstelle mittels Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr mit Wasser versorgt.

Mühsame Löscharbeiten – Unterstützung durch Radlader

Um einen Löscherfolg zu erzielen, musste der brennende Abfall mühsam mit Radladern auseinander gezogen und abgelöscht werden. Hier unterstützten die Mitarbeiter der Entsorgerfirma die Einsatzkräfte tatkräftig. Ebenso wurde seitens der Firma die Versorgung der Einsatzkräfte mit Heiß- und Kaltgetränken sichergestellt. Eine weitere Versorgung mit Essen erfolgte durch die Feuerwehr.

Einsatz der Feuerwehr-Drohne

Im Einsatzverlauf wurde die Lage fortwährend auch mit Unterstützung der derzeit zu Testzwecken auf dem Einsatzleitwagen verlasteten Feuerwehr-Drohne neu bewertet. So konnten wertvolle Erkenntnisse zur Ausbreitung des Brandes und der Rauchgase aus großer Höhe gewonnen werden.

Auslösung KATWARN

Durch Erkundung der Feuerwehr zeigte sich, dass sich die Rauchgase in die Bereiche Kugel- und Stadtberg, Käthe-Kollwitz-Straße und in die Innenstadt ausbreiteten. Aus diesem Grund ließ die Einsatzleitung durch die Leitstelle Burgenlandkreis via KATWARN eine Bevölkerungswarnung zum Schließen von Fenstern und Türen auslösen.

Einsatzende nach acht Stunden

Durch die Vielzahl der eingesetzten Schläuche und die damit einhergehenden aufwändigen Rückbau- und Aufräumarbeiten forderte die Einsatzleitung Mitarbeiter des Fachbereichs städtische Dienste der Stadt Weißenfels an, welche die Einsatzkräfte tatkräftig unterstützen.

Gegen 09:30 Uhr waren die Lösch- und Aufräumarbeiten beendet und alle Fahrzeuge konnten auf der Feuerwache Weißenfels und in den Gerätehäusern der Ortsfeuerwehren wieder einsatzbereit gemacht werden. Denn: Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz.

Im Einsatz waren:

• TLF 24/50, LF 16/20, DLK 23/12, GW-L 2, ELW, MZF

• Feuerwehr Langendorf mit LF 16/12

• Feuerwehr Leißling mit HLF 20/16

• Feuerwehr Borau mit StLF 20/20, MTW

• Feuerwehr Großkorbetha mit TLF 4000

• Feuerwehr Zorbau mit GTLF

• RTW Weißenfels

• FuStW Polizei

• Gesamtzahl Einsatzkräfte: 65


 

Tag der Feuerwehr 29.05.2021

Am heutigen Samstag, dem 29.05., wird in Sachsen-Anhalt der 4. Tag der Feuerwehr begangen.

Auch wenn den Einsatzkräften für ihre 24/7/365-Einsatzbereitschaft täglicher Dank gebührt, soll der heutige Tag zum Anlass genommen werden, die Arbeit aller ehren- und hauptamtlichen Einsatzkräfte sowie der weiteren Abteilungen der Feuerwehren der Stadt Weißenfels zu würdigen.

Derzeit verfügen die 14 Weißenfelser Feuerwehren über 609 Mitglieder. Diese teilen sich auf

  • 17 hauptamtliche Einsatzkräfte,
  • 341 ehrenamtliche Einsatzkräfte,
  • davon 122 Atemschutzgeräteträger,
  • 60 Mitglieder der Kinderfeuerwehren sowie
  • 77 Mitglieder der Jugendfeuerwehren und
  • 114 Mitglieder in den Alters- und Ehrenabteilungen

auf.

Die Mitglieder in den 14 Einsatzabteilungen bewältigen jährlich 600 – 700 Einsätze. Zur Bewältigung dieser Einsatzlagen stehen 39 Einsatzfahrzeuge und diverse Anhängefahrzeuge und Boote zur Verfügung.

Zur Bewältigung der Pflichtaufgabe Brandschutz stehen im städtischen Haushalt in diesem Jahr 1,8 Mio. Euro zur Verfügung. Jüngst wurde die Beschaffung neuer Schutzkleidung für Atemschutzgeräteträger durch den Stadtrat bestätigt. Kosten hierfür: 120 000 €. Eine weitere Investition erfolgt noch in diesem Jahr in der Feuerwehr Tagewerben, wo ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF-W) für ca. 140 000 € ausgeschrieben wurde und voraussichtlich noch in diesem Jahr ausgeliefert wird. Derzeit in Ausschreibung befindet sich die Ersatzbeschaffung der Weißenfelser Drehleiter. Diese wird im Rahmen der Landesbeschaffung Sachsen-Anhalt mit einem Zuschuss in Höhe von 270 000 € bei Gesamtkosten in Höhe von 700 000 € beschafft. In den nächsten Jahren sind weiterhin Prioritäten in Ersatzbeschaffungen bei Fahrzeugtechnik zu legen. Dringender Handlungsbedarf besteht bei den Gerätehäusern der Ortsfeuerwehren: Hier wird im Brandschutzbedarfsplan – welcher in diesem Jahr in Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Stadtwehrleitung eine Überarbeitung erfährt – der Grundstein für eine dringende Erneuerung gelegt.

Im Jahr 2017 fand der letzte Tag der offenen Tür zur Einweihung der neuen Feuerwache Weißenfels statt. Nachdem im letzten Jahr die Öffnung der Feuerwache für Besucher unter dem Motto „10 Jahre Kinderfeuerwehr Weißenfels“ aus den bekannten Gründen nicht stattfinden konnte, sollte dies in diesem Jahr unter dem Motto „10+1 Jahre Kinderfeuerwehr Weißenfels“ nachgeholt werden – leider steht dies jedoch auch in diesem Jahr noch in den Sternen. Überlegungen gehen derzeit in Richtung einer Ersatzveranstaltung in Form eines „Online-Tag der offenen Feuerwache“.

Bild: Großbrand von Altreifen im Weißenfelser Ortsteil Borau Ende Januar 2020, bei dem der Einsatz aller Weißenfelser Ortsfeuerwehren von Nöten war.


 

H6 Personenrettung Gewässer 24.05.2021

Am Pfingstmontag wurde die Feuerwehr Weißenfels kurz nach 12 Uhr mit dem oben genannten Stichwort zur Saale alarmiert.

Vor Ort eingetroffen wurde der Einsatz durch den Meldenden konkretisiert: Es wurde eine Person nicht auf der Saale, sondern vielmehr im Kanaleinlauf zur Saale aus der Friedrichstraße her kommend, vermutet. Die sich parallel an der Slipstelle Badanlagen befindlichen Einsatzkräfte konnten somit das Slippen des Rettungsbootes abbrechen.

Die Feuerwehr suchte diesen Kanal in Richtung der Friedrichstraße mittels Wärmebildkamera ab. Dabei konnte weder eine Person noch Fußspuren festgestellt werden. Nach der erfolglosen Suche wurde der Einsatz kurz vor 13 Uhr beendet.

Datum – Uhrzeit: 24.05.2021 – 12:17 Uhr bis 13:00 Uhr

Kategorie – Stichwort: Hilfeleistung – H6 Personenrettung Gewässer

Einsatzort: Weißenfels, Friedrichstraße
Im Einsatz:
  • RW, LF 16/20, MZF, ELW, KdoW gl „Wolf“ mit RTB mit 19 Einsatzkräften
  • NEF & RTW mit fünf Einsatzkräften
  • FuStW Polizei mit zwei Einsatzkräften

H3 LKW 19.05.2021

Am Mittwochabend gegen 20:30 Uhr wurde die Feuerwehr Weißenfels zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Reichardtswerben, der Freiwillige Feuerwehr Tagewerben und der Freiwillige Feuerwehr Großkorbetha auf die BAB 38 alarmiert.

Kurz vor der Überfahrt auf die BAB 9 musste ein LKW-Fahrer sein Fahrzeug pannenbedingt auf dem Standstreifen zum Stehen bringen, er versuchte dort den Defekt eigenständig instandzusetzen. Dafür musste er sich unter den mit einem 4-Achs-Kipper mit 14 t-Leergewicht beladenen Anhänger begeben. Währenddessen sank der Auflieger ab und klemmte den darunterliegenden Fahrer zwischen den Achsen ein.

Die Feuerwehr konnte den Fahrer mittels Hydraulikhebern und Hebekissen befreien. Zur Überraschung aller Anwesenden blieb der Fahrer unverletzt und konnte im Anschluss der Rettung seine Fahrt fortsetzen.

Im Einsatz:

  • RW
  • Freiwillige Feuerwehr Tagewerben mit TSF-W
  • Freiwillige Feuerwehr Reichardtswerben mit LF 10/6 und MTW
  • Freiwillige Feuerwehr Großkorbetha mit HLF 20/16 und MTW
  • NEF und RTW Weißenfels
  • RTH Christoph 61
  • FuStW Autobahnpolizei


 

F7 ABMA 19.05.2021


Einsätze im Zusammenhang mit automatischen Brandmeldeanlagen können als Tagesgeschäft der Feuerwehren bezeichnet werden. Dass diese Alarmierungen gegebenenfalls aufgrund ihrer Häufigkeit nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollten zeigte der gestrige Einsatz im Weißenfelser Schlachthof.

Auf der Anfahrt zur Einsatzstelle war bereits von weitem eine starke Rauchentwicklung wahrnehmbar. Bei Ankunft wurde eine eine Mittelspannungsstation mit 20 000 Volt in Vollbrand stehend vorgefunden. Eine Brandausbreitung auf die nahegelegene Gebäudefassade sowie das darüber liegende Dach stand unmittelbar bevor beziehungsweise war in Teilen gegeben. Eine schnelle Einleitung der Löschmaßnahmen zeigte Erfolg, so dass der Brand in kurzer Zeit gelöscht werden konnte.

Nach Beendigung der Löscharbeiten wurden durch die Feuerwehr ca. 1000 l kontaminiertes Löschwasser aus dem betreffenden Bereich in einem IBC umgepumpt.

Durch den Brand kam es in kleinen Teilen des städtischen Stromnetz zu einem – wenn auch sehr kurzen – Stromausfall. Die vor zwei Jahren neu errichtete, sich automatisch zuschaltende, Netzersatzanlage der Feuerwache bestand diesen ersten Einsatz jedoch mit Bravour, so dass es zu keinerlei Einschränkungen bei der Einsatzausfahrt kam.

Im Einsatz:

  • TLF 24/50, LF 16/20, DLK 23/12, RW, GW-G 2, GW-L 2, ELW, MZF mit 24 Einsatzkräften
  • Feuerwehr Borau mit StLF 20/20, MTW mit 6 Einsatzkräften
  • RTW
  • FuStW Polizei

 

H3 LKW 1 x eingeklemmt 19.05.2021

Am Mittwochabend gegen 20:30 Uhr wurde die Feuerwehr Weißenfels zusammen mit der Feuerwehr Reichardtswerben, der Freiwillige Feuerwehr Tagewerben und der Freiwillige Feuerwehr Großkorbetha auf die BAB 38 alarmiert.
 
Kurz vor der Überfahrt auf die BAB 9 musste ein LKW-Fahrer sein Fahrzeug pannenbedingt auf dem Standstreifen zum Stehen bringen, er versuchte dort den Defekt eigenständig instandzusetzen. Dafür musste er sich unter den mit einem 4-Achs-Kipper mit 14 t-Leergewicht beladenen Anhänger begeben. Währenddessen sank der Auflieger ab und klemmte den darunterliegenden Fahrer zwischen den Achsen ein.
 
Die Feuerwehr konnte den Fahrer mittels Hydraulikhebern und Hebekissen befreien. Zur Überraschung aller Anwesenden blieb der Fahrer unverletzt und konnte im Anschluss der Rettung seine Fahrt fortsetzen.
 
Im Einsatz:
  • RW
  • Feuerwehr Tagewerben mit TSF-W
  • Feuerwehr Reichardtswerben mit LF 10/6 und MTW
  • Feuerwehr Großkorbetha mit HLF 20/16 und MTW
  • NEF und RTW Weißenfels
  • RTH Christoph 61
  • FuStW Autobahnpolizei


 

F3 Lokschuppen 18.05.2021

Am Montagabend wurde die Feuerwehr Weißenfels kurz nach 21 Uhr durch eine starke Rauchentwicklung in die Nähe des Bahnhofs alarmiert.
 
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein Drittel des ca. 20 x 50 m großen Daches, welches sich bedingt durch zahlreiche vorherige Brände im Gebäudeinneren befindet, bereits vollständig in Flammen. Eine weitere Brandstelle befand sich ca. 100 m entfernt, wo im Außenbereich Unrat brannte. Zur Unterstützung wurde die Freiwillige Feuerwehr Großkorbetha nachgefordert. Im Einsatzverlauf wurde eine dritte Brandstelle im hinteren Bereich des Bahngeländes festgestellt. Hier brannte es an mehreren Stellen im Gebäudeinneren, durch eine frühzeitige Lokalisation konnte ein größerer Schaden verhindert werden.
 
Parallel zum laufenden Einsatz meldeten Anrufer gegen 22:15 Uhr einen Feuerschein in der Gartenanlage Selauer Straße. Zusammen mit der Feuerwehr Borau wurde dieser abgeprüft, hier handelte es sich um ein Feuer in einer Feuertonne, von der keine Gefahr ausging.
 
Kurz vor Einsatzende kam es gegen 23:30 Uhr zu einem Einlauf einer Brandmeldeanlage in einem Industriebetrieb in Leißling. Da die Kräfte noch an der Einsatzstelle am Bahnhof gebunden waren, unterstützte die Freiwillige Feuerwehr Langendorf die örtlich zuständige Freiwillige Feuerwehr Leißling an dieser Einsatzstelle.
 
Nach vier Stunden konnte der Einsatz beendet und die Fahrzeuge 01:00 Uhr auf der Feuerwache einsatzbereit gemacht werden.
 
Im Einsatz:
 
F3 Lokschuppen
 
  • TLF 24/50, DLK 23/12, LF 16/20, GW-L 2, ELW, MTW
  • Feuerwehr Großkorbetha mit TLF 4000, HLF 20/16, MTW
  • 40 Einsatzkräfte
F1 unklare Rauchentwicklung
 
  • ELW
  • Feuerwehr Borau mit StLF 20/20, MTW
  • 10 Einsatzkräfte
F7 ABMA
 
  • Feuerwehr Leißling mit HLF 20/16
  • Feuerwehr Langendorf mit LF 16/12, MTW
  • 15 Einsatzkräfte


 

H3 PKW 15.05.2021

 
Am gestrigen Freitagmittag gegen 11.45 Uhr befuhren ein PKW und ein LKW gegenläufig die B 87 am Ortsausgang von Weißenfels in Höhe der Sachsen-Anhalt-Kaserne. Aus bisher ungeklärter Ursache kam es zum Frontalaufprall zwischen beiden beteiligten Fahrzeugen, bei dem der Fahrzeugführer des PKW in seinem Fahrzeug eingeklemmt wurde.
 
Die Feuerwehr Weißenfels wurde durch die Leitstelle Burgenlandkreis 11.45 Uhr mit dem Stichwort „H3 PKW 1 x eingeklemmt“ alarmiert und war mit fünf Einsatzfahrzeugen und 15 Einsatzkräften vor Ort. Der eingeklemmte Fahrer des PKW wurde mittels hydraulischen Rettungsgeräten befreit, an den Rettungsdienst übergeben und mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik verflogen. Der ebenfalls verletzte Fahrer des LKW wurde ebenfalls vom Rettungsdienst versorgt und in einer Klinik gebracht. Des Weiteren wurde der Brandschutz sichergestellt und die Ausbreitung auslaufender Betriebsmittel am LKW eingedämmt.
 
Die weitere Aufnahme von Betriebsstoffen sowie die Fahrbahnreinigung wurde nach der Unfallaufnahme der Polizei durch eine Fachfirma durchgeführt.
 
Die Feuerwehr Weißenfels wünscht beiden Unfallbeteiligten eine schnelle und vollständige Genesung.
 
Im Einsatz:
 
  • RW, TLF 24/50, LF 16/20, ELW, MZF
  • NEF Weißenfels, 2 x RTW Weißenfels, RTH Christoph 61
  • FuStW Polizei
  • Ölwehr
  • Bergungsdienste

 

F3 Wohnung 10.04.2021

 
Am gestrigen Samstagmorgen wurden wir zusammen mit der Ortsfeuerwehr Langendorf zu einem Wohnungsbrand alarmiert, auch der Rettungsdienst befand sich bereits auf Anfahrt.
 
Vor Ort angekommen konnte festgestellt werden, dass im 3. Obergeschoss eines Wohnblocks eine massive Rauchentwicklung erkennbar war. Während die Lageerkundung durchgeführt wurde, mussten parallel dazu 37 Hausbewohner evakuiert werden.
 
Der durch die Einsatzkräfte lokalisierte Küchenbrand, konnte im Einsatzverlauf als Ursache für diese massive Rauchentwicklung festgestellt werden.
 
Drei der insgesamt fünf Etagen mussten belüftet werden.
 
Alle 37 Evakuierten wurden zwischenzeitlich durch die leitende Notärztin gesichtet, 36 davon konnten noch am Vormittag zurück in ihre Wohnungen. Ein Bewohner sowie ein Feuerwehrkamerad wurden leicht verletzt und kamen zur Versorgung in die Klinik.
 
Im Einsatz:
  • TLF 24/50, DLK 23/12, LF 16/20, ELW, MZF
  • Feuerwehr Langendorf mit LF 16/12,
  • NEF, 3 x RTW
  • Organisatorischer Leiter Rettungsdienst
  • Leitende Notärztin
  • SEG Weißenfels
  • 2 x FuStW Polizei