Allgemein

F3 Wohnung 23.11.20

Gestern wurde die Feuerwehr Weißenfels kurz vor 11 Uhr mit dem Stichwort „F3 Wohnung“ in den Südring alarmiert.

Vor Ort konnte eine Rauchentwicklung in einer Wohnung im 1. Obergeschoss festgestellt werden. Daraufhin wurde die Wohnung durch einen Trupp mittels Steckleiter über den Balkon betreten und ein Entstehungsbrand im Bereich der Küche vorgefunden. Anwohner hielten sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in der Wohnung auf.

Direkt angrenzende Wohnungen wurden kontrolliert, ebenso die darunter liegende Tagespflegeeinrichtung. In diese breiteten sich durch Lüftungsschächte Rauchgase aus, welche jedoch räumlich getrennt gehalten werden konnten – somit bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für Besucher der Einrichtung.

Verletzt wurde niemand.

Im Einsatz:

  • TLF 24/50, DLK 23/12, LF 16/20, RW, GW-L 2
  • RTW
  • Polizei

H3 PKW 1 x eingeklemmt 21.11.20

Am vergangenen Samstagmorgen wurden wir um 04:36 UHR zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die BAB9 alarmiert.

Kurz nach dem Aufprall des Transporters auf einen LKW, konnte der eingeklemmte Fahrer selbstständig den Notruf 112 wählen.

Aufgrund seiner ihm unbekannten Unfallposition, orteten die Kollegen der Leitstelle Burgenlandkreis seinen Standort mittels der „AML-Notruffunktion“. Advanced Mobile Location (AML) ist ein quelloffener Dienst zur Positionsbestimmung von Anrufern bei Nutzung einer Notrufnummer, nur so konnten schnellstmöglich die richtigen und zuständigen Rettungsmittel alarmiert werden.

Während der eingeklemmte Fahrer schwerverletzt mit seinem Unfallfahrzeug mitten auf der Fahrbahn stand und niemand anhielt um ihm zu helfen, entschieden die Kollegen der Leitstelle Burgenlandkreis bis zur Ankunft der Einsatzkräfte, ihn weiterhin telefonisch zu betreuen und ihn nicht Alleine zu lassen.

Bei Ankunft der Kameraden war der Transporterfahrer noch im Fahrzeug eingeschlossen – aber ansprechbar, aus der eingeklemmten Lage konnte er sich zwischenzeitlich selbstständig befreien.

Nachdem die technische Rettung durchgeführt und der Fahrer befreit werden konnte, wurde er im Anschluss in eine Klinik geflogen.

Im Einsatz:

  • RW, TLF 24/50, LF 16/20, MZF
  • Feuerwehr Borau mit StLF 20/20, MTW
  • RTW Weißenfels
  • Christoph Sachsen-Anhalt
  • Autobahnpolizei
  • Autobahnmeisterei

F2 LKW 14.11.20

Auf einem Betriebsglände brannte Abfall, welcher in einem 40 m³-Abrollcontainer auf einem Anhänger gelagert war. Die Gefahr der Ausbreitung bestand, da der Anhänger sowohl an einen LKW angehangen als auch direkt neben weiteren Fahrzeugen abgestellt war.

Da sich die Wasserversorgung schwierig war, wurde ein weiteres Tanklöschfahrzeug nachgefordert.

Der besagte Abrollcontainer wurde im Einsatzverlauf auf einen LKW geladen, so dass die Möglichkeit des Abkippens bestand. Anschließend wurde das Brandgut unter Zuhilfenahme eines Radladers auseinandergezogen und mittels Schaummittel abgelöscht.

Einsatz-Nr.: 394/2020

Datum – Uhrzeit: 14.11.2020 – 23:33 Uhr bis 01:25 Uhr

Kategorie – Stichwort: Brandeinsatz – F2 LKW

Einsatzort: Weißenfels, Johann-Reis-Straße

Im Einsatz:

  • TLF 24/50, DLK 23/12, LF 16/20, RW, GW-L 2, ELW
  • Feuerwehr Großkorbetha mit TLF 4000

 

Freitag, der 13. ist Rauchmeldertag

Nur 120 Sekunden, um zu überleben

„Die meisten Menschen wissen nicht, wie man im Brandfall richtig reagiert und bringen ihr Leben in Gefahr. Schließlich bleiben nur rund 120 Sekunden Zeit, sich in Sicherheit zu bringen, wenn es brennt und der Rauchmelder alarmiert“, erklärt Christian Rudolph, Vorsitzender von „Rauchmelder retten Leben“ und ergänzt: „Das Installieren von Rauchmeldern und das richtige Verhalten im Brandfall sind daher lebenswichtig, denn die Uhr tickt.“ Das Gefährliche bei einem Brand sei der hochgiftige Brandrauch. Schon drei Atemzüge können tödlich sein. „Hier ist Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung dringend erforderlich“, meint Rudolph.

Richtiges Verhalten im Brandfall

Im Brandfall geraten die Menschen schnell in Panik, springen aus dem Fenster oder laufen ins verrauchte Treppenhaus. Dabei gilt: Wenn es in der Wohnung brennt, sollte diese schnellstmöglich verlassen werden. Brennt das Treppenhaus oder ist dies verraucht, bleibt man in der Wohnung und ruft die Feuerwehr über den Notruf 112. Wichtig ist, alle Türen zu schließen, damit Feuer und Rauch nicht in die Wohnung gelangen.

Mehr zum richtigen Verhalten im Brandfall unter: www.rauchmelder-lebensretter.de/120sek

Flyer „Was tun, wenn’s brennt?“

Flyer „Verhalten im Brandfall“

Rauchmelderpflicht gilt auch für selbstgenutzte Immobilien

In Deutschland brennt es jährlich etwa 200.000 Mal und jeden Monat fallen über 30 Menschen Wohnungsbränden zum Opfer. Ursache ist meist eine Rauchvergiftung. Richtig installierte, regelmäßig gewartete Rauchmelder retten Leben indem sie rechtzeitig vor der tödlichen Gefahr warnen. Die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ appelliert daher an alle Wohneigentümer, die in ganz Deutschland geltende Rauchmelderpflicht auch tatsächlich umzusetzen. Insbesondere viele ältere Senioren unter den Eigentümern sind gefährdet. Sie können nicht mehr so schnell reagieren und vor allem nachts das Bett nicht so einfach verlassen. Auch mit der Installation und Pflege der Rauchmelder sind sie oft körperlich überfordert. Daher richtet sich der Appell der Initiative auch an die Angehörigen von Wohnungseigentümern.

Damit so etwas nicht passiert.

Der Rauchmeldertag findet seit 2006 an jedem Freitag, den 13. statt.

*mit Material von https://www.rauchmelder-lebensretter.de


 

F3 Dachstuhl 11.11.20

Am gestrigen Mittwochabend wurde die Feuerwehr Weißenfels gegen 19 Uhr mit dem Stichwort „F3 Dachstuhl/mit Explosion“ in die Leopold-Kell-Straße alarmiert.

An der Einsatzstelle angekommen bot sich den Einsatzkräften folgendes Bild: Im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses stand ein ca. 15 x 7 m großes Gebäude in Vollbrand. Es bestand die Gefahr, dass sich das Feuer auf das direkt angebaute Wohnhaus ausbreitet – die darin befindlichen Wohnungen waren bereits durch Rauchgase in Mitleidenschaft gezogen worden.

Sofort wurde mittels mehrerer Strahlrohren ein Löschangriff auf das brennende Gebäude gestartet, dieser war jedoch nur noch von außen möglich. Das Wohngebäude wurde durch mehrere Trupps  im Innenangriff abgesucht, wobei ein Hund und mehrere Vogelkäfige ins Freie gebracht wurden. Die Bewohner des Hauses konnten sich selbstständig retten, verletzt wurde niemand.

Nach Erkundung im Hinterhof des Nachbarhauses wurde festgestellt, dass ein Anwohner dieses bereits mit Hilfe eines Gartenschlauches schützte. Hier wurde ein zweiter Einsatzabschnitt eröffnet und die Dachfläche mittels Steckleiterteilen betreten. Hier musste im Einsatzverlauf das Dach des brennenden Gebäudes geöffnet werden, um das Feuer des Dachstuhles ablöschen zu können.

Da die Wohnungen neben dem Brandobjekt durch die Ausbreitung von Brandgasen nicht mehr bewohnbar sind, wurde den Bewohnern eine Ersatzunterkunft gestellt. Die geretteten Tiere wurde über Nacht auf der Feuerwache verwahrt.

Einsatzende für den Großteil der 71 eingesetzten Einsatzkräfte war 02.30 Uhr, eine Brandwache ist bis zum jetzigen Zeitpunkt weiterhin vor Ort. Aufgrund der langandauernden Löscharbeiten – insbesondere im Dachbereich – wurden im Einsatzverlauf 17 Atemschutzgeräte verbraucht. Die Gesamtzahl der eingesetzten Schläuche liegt bei 40.

Datum – Uhrzeit: 11.11.2020 – 18:50 Uhr

Kategorie – Stichwort: Brandeinsatz – F3 Dachstuhl/mit Explosion

Einsatzort: Weißenfels, Leopold-Kell-Straße

Im Einsatz:

  • TLF 24/50, DLK 23/12, LF 16/20, GW-L, RW, ELW, MZF, MTW zivil
  • Feuerwehr Borau mit StLF 20/20, MTW
  • Feuerwehr Leißling mit HLF 20/16, MTW
  • Feuerwehr Uichteritz mit TSF-W, MTW
  • Feuerwehr Markwerben mit TSF
  • Feuerwehr Großkorbetha mit TLF 4000, MTW, LKW
  • Rettungsdienst mit NEF, 2 x RTW
  • Polizei mit 2 x FuStW
  • Ordnungsamt

 

Zuwendungen für Maßnahmen zur Verbesserung des kommunalen Hochwasserschutzes

Aus den Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre) wurde der Stadt Weißenfels Fördermittel zum Hochwasserschutz in Höhe von 15 795 Euro bewilligt. Die Gesamtsumme für die Anschaffung von zwei Hochwasserpumpen, vier Tauchpumpen und 10 000 Sandsäcken beträgt insgesamt 19744 Euro. Die Materialien sollen bis Ende 2020 angeschafft werden.

 

               


 

 

Happy Halloween

Wir wünschen allen kleinen und großen Fans von Halloween viel Spaß heute!

Unsere Kinder- und die Jugendfeuerwehr haben sich beim gestrigen Dienst sehr viel Mühe gegeben – das schaurig-schöne Ergebnis ist hier zu sehen.


 

Einsatz F3 Scheune 28.10.20

In den ersten Stunden des beginnenden Mittwochs wurden wir mit dem o. g. Stichwort nach Borau alarmiert.

An der Einsatzstelle angekommen wurde eine in Vollbrand stehende größere Garage erkundet, welche direkt an eine Scheune angebaut war. Die Scheune konnte gehalten werden. Im Einsatzverlauf wurde eine Gasflasche gekühlt und gesichert. Eine Einsatzkraft verletzte sich im Einsatzverlauf leicht und wurde mittels Rettungswagen in die Weißenfelser Klinik gebracht, wo er ambulant versorg wurde.

Datum – Uhrzeit: 28.10.2020 – 00:43 Uhr bis 04:35 Uhr

Kategorie – Stichwort: Brandeinsatz – F3 Wohnhaus/Scheune

Einsatzort: Weißenfels OT Borau, Hinter den Gärten

Im Einsatz:

  • TLF 24/50, LF 16/20, DLK 23/12, ELW, MZF
  • Feuerwehr Borau mit StLF 20/20
  • RTW
  • Polizei

 

Zeitumstellung

Heute Nacht sind wir früher da.


 

Warntag am 10.09.2020

Gelegentlich sind die Sirenen in Weißenfels zu hören. Diese werden in der Kernstadt nur bei Großeinsätzen – beispielsweise bei Großbränden – genutzt, um die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr zu alarmieren. Alle weiteren Alarmierungen zu Einsätzen finden für Außenstehende lautlos per Digitalen Meldeempfänger oder App-basierter Handyalarmierung statt. In den Weißenfelser Ortsteilen laufen die Sirenen bei jedem Einsatz der Feuerwehr mit.

Es gibt allerdings noch andere Sirenensignale, nämlich die zur Warnung der Bevölkerung. Um diese Signale wieder in Erinnerung zu rufen, findet in diesem Jahr der erste bundesweite Warntag statt. Dieser wird dann jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September stattfinden.

Wie, was, wo?

Wie genau der Warntag abläuft, entnehmt ihr der Bilderserie.

Information an Familie, Freunde, Kollegen

Bitte informiert euer Umfeld – insbesondere Kinder – und helft so, die Warnsignale in der Bevölkerung zu verbreiten.

Weiterführende Informationen gibt es auf https://warnung-der-bevoelkerung.de.