Allgemein

„CO macht KO“

Farblos. Geruchlos. Tödlich. Das ist CO – Kohlenstoffmonoxid, kurz Kohlenmonoxid.

Uns ist es ein Anliegen, unsere „Kundschaft“ vor diesem gefährlichen Gas zu warnen. Auch in unserem Einsatzbereich gab es in den letzten Jahren vermehrt Einsätze in Verbindung mit CO.

+ + CO-Warnmelder retten Leben + +

Kohlenstoffmonoxid, kurz Kohlenmonoxid (CO), ist ein gefährliches Atemgift, das man nicht sehen, riechen oder schmecken kann. Betroffene bemerken nicht, wenn sie Kohlenmonoxid einatmen, denn es gibt keine typischen Symptome wie Husten oder Atemnot. Darüber hinaus kann das Gas mühelos durch Wände oder Fußböden dringen, so dass es auch in Räumen auftritt, in denen sich keine potenzielle CO-Gefahrenquelle befindet. Alle Faktoren zusammengenommen machen CO so heimtückisch. Abhängig von der Konzentration in der Raumluft kann eine Kohlenmonoxidvergiftung zu erheblichen Beschwerden, Bewusstlosigkeit und zu massiven gesundheitlichen Spätfolgen bis hin zum Tod führen.

Weitere Informationen und wann ein CO-Melder Sinn macht unter folgendem Link.

Stadtwehrleiter Steffen Müller – der letzte Gruß

 

🕯Der letzte Gruß 🕯

Gestern Abend war es rund 60 Kameraden möglich, zusammen mit Vertretern der Stadt sowie Politik, Abschied von unserem ehemaligen Stadtwehrleiter Steffen Müller zu nehmen.

Mit dem „letzten Gruß“, konnten wir ihm den verdienten Abschied respektvoll widmen.

Lieber Steffen, nun darfst auch du dich ausruhen, nach all deinen Heldentaten.

In Gedenken, deine Feuerwehr!

 

Nachruf Brandinspektor Steffen Müller


Nachruf

Die Freiwillige Feuerwehr Weißenfels trauert um

Brandinspektor

Steffen Müller

der im Alter von 53 Jahren am 07.01.2019 verstorben ist.

Steffen Müller hat sich über viele Jahre für den Brandschutz und das Feuerwehrwesen eingesetzt.

 

Er trat 1987 der Freiwilligen Feuerwehr Weißenfels bei. Zeitgleich begann er seinen Dienst als Berufsfeuerwehrmann.

 

Ab 1991 arbeitete er verstärkt in der Freiwilligen Feuerwehr mit. Nach entsprechenden Qualifizierungen war er in verschiedenen Führungspositionen tätig.

 

2005 wurde Kamerad Müller zum Stadtwehrleiter berufen. Diese Funktion übte er bis zum Auftreten einer schweren Erkrankung 2018 aus.

 

Er genoss bei den Feuerwehren der Stadt Weißenfels großes Ansehen und seine Verdienste fanden Anerkennung durch eine Reihe von Auszeichnungen.

 

Für uns wird Steffen Müller ein unvergessener Kamerad der Feuerwehr bleiben. Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

Die Kameradinnen und Kameraden
der Freiwilligen Feuerwehr Weißenfels

Sicheres Silvester


Es ist ein schöner, aber gefährlicher Brauch das alte Jahr mit einem Feuerwerk zu verabschieden.

Dieses Silvesterfeuerwerk wird jedes Jahr für einige zum Alptraum, wenn die einfachsten Grundregeln vergessen werden. Alkoholgenuss und der damit oftmals verbundene Leichtsinn und Übermut haben schon zu schweren Verletzungen geführt.

Eine weitere Gefahr geht aber auch von nicht zugelassenen Feuerwerkskörpern aus, die oft auf Flohmärkten angeboten werden. Meistens stammen diese Artikel aus den Ostblockstaaten. Tests haben gezeigt, dass solche Böller – wenn sie in der Hand explodieren – in der Lage sind diese Körperteile zu zerfetzen.

Nur am Silvesterabend, 31.12., ab 18 Uhr, bis zum Neujahrstag, 01.01., 07 Uhr, ist böllern erlaubt. Verboten ist das Knallen in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern sowie Kinder- und Altenheimen.

SCHÜTZEN SIE IHRE WOHNUNG

Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen. Halten Sie Zufahrten in enge Wohnstraßen frei, bitten Sie Nachbarn und Besucher eine Durchfahrt für Feuerwehr- und Rettungsdienstfahrzeuge frei zuhalten. Die Feuerwehr braucht eine Mindestbreite von 3 m um mit ihren Fahrzeugen schnell zu einem Schadensort zu kommen. Parkende Autos verzögern die Anfahrt unnötig.

GENERELLER SICHERHEITSHINWEIS

Achten Sie schon beim Kauf auf die BAM-Zulassung. Nur Feuerwerk mit einer BAM xxxx Nummer ist geprüft und in Deutschland zugelassen. Seit Ende 2014 sind die Importeure jedoch nicht mehr verpflichtet die BAM-Nr. auf das Produkt aufzudrucken, eine entsprechende Pressemitteilung der BAM findet man auf deren Homepage

Achtung: Keine Grau- oder Billigimporte beschaffen und verwenden!

GEBRAUCHSANWEISUNGEN BEACHTEN

Überlassen Sie das Zünden des Feuerwerks nur den Silvestergästen, die einen klaren Kopf behalten haben. Am besten ist natürlich, schon am Nachmittag die Gebrauchsanweisung auf den Packungen zu studieren. Beachten Sie die Hinweise sorgfältig.

Alle Artikel, die im Zimmer verwendet werden dürfen, wie z. B. Tischfeuerwerk, sollten über einer feuerfesten Unterlage und nicht in der Nähe von leicht entzündbaren Stoffen abgebrannt werden. Dies gilt auch für Wunderkerzen. Sie zählen zur Klasse I, dem so genannten Kleinstfeuerwerk, und dürfen ganzjährig erworben und verwendet werden.

NUR IM FREIEN VERWENDEN

Alle anderen Gegenstände wie Knaller, Frösche, Schwärmer, Luftpfeifen, Vulkane, Raketen, Römische Lichter, Sonnen und Fontänen, zählen zur umfangreicheren Klasse II und dürfen nur von Personen über 18 Jahren erworben und – nur im Freien – abgebrannt werden.

Kinder Finger weg von Feuerwerk! Eltern aufgepasst: Brennt Euer Feuerwerk doch im Beisein der Kinder ab.

FEUERWERK NICHT IN DER HAND HALTEN

Kleinere Knallkörper mit Reibkopf werden an der Streichholzschachtel entzündet und rasch weggeworfen. VORSICHT! Nicht in Personengruppen werfen. Die größeren Knallkörper wie Kanonenschläge muss man auf den Boden legen, entzünden und sich dann zügig entfernen.

Auch Römische Lichter, Vulkane und Fontänen sollte man niemals in der Hand behalten.

RAKETEN SENKRECHT ABSCHIESSEN

Für den Abschuss von Raketen eignen sich leere Wein- oder Sektflaschen. Ideal ist ein Getränkekasten mit leeren Flaschen. Wichtig ist, dass die Rakete ungehindert aufsteigen kann. Beim Abschuss von Raketen sollte auch die mögliche Flugbahn beachtet werden. Besonders in Gegenden, in denen es Gebäude aus leicht brennbarem Material gibt, sind Schutzzonen einzuhalten. Es empfiehlt sich, zum Schutz der Augen eine geeignete Brille zu tragen. An einem Holz- oder Zaunpfahl mit genügend Abstand zu leicht brennbaren Gegenständen sind Sonnen sicher angebracht.

BATTERIE-, SYSTEM- & KOMBINATIONSFEUERWERK

Aufgrund der wesentlich größe Effektfülle bei diesen neuartigen Feuerwerksartikeln sind besondere Sicherheitsaspekte auf den jeweiligen Gebrauchsanweisungen zu beachten.

Und vor allem: Immer auf ausreichenden Sicherheitsabstand achten!

NEHMEN SIE KEINE SELBSTBASTELEIEN VOR

Wer Zweifel hat, sollte auf Nummer sicher gehen und einen Eimer Wasser oder einen Feuerlöscher bereithalten. Zur eigenen Vorsicht heißt es grundsätzlich Türen und Fenster schließen. Balkone eignen sich nicht zum Abbrennen von Feuerwerkskörpern. Auch sollten sich Feuerwerkskörper niemals in den Taschen der Kleidung befinden.

BLINDGÄNGER NICHT EIN ZWEITES MAL ZÜNDEN

Blindgänger bitte mit Wasser überschütten und entsorgen. Batterie-, System- oder Kombinationsfeuerwerk ist zumeist mit einer Ersatzzündschnur versehen. Bitte beachten Sie hier die Gebrauchsanweisung!

Im Grunde lassen sich diese Sicherheitstips auf drei Grundregeln beschränken:

1. Bitte Gebrauchsanweisung lesen und einhalten.
2. Keine Experimente wagen.
3. Basteleien an den Feuerwerkskörpern sind grundsätzlich tabu und verboten

DER NOTRUF

Sollte es trotz aller Vorsicht zu einem medzinischen Notfall oder einen Einsatz für die Feuerwehr kommen nutzen Sie am besten – sofern möglich – ein Festnetztelefon, da gegen Mitternacht desöfteren die Mobilfunknetzte versagen.

Grundregeln NOTRUF 112:

1. WER ruft an? (Name, Telefonnummer)

2. WO wird die Feuerwehr / der Rettungsdienst benötigt? (Ort, Straße, Hausnummer, Etage)

3. WAS ist passiert? (Feuer, Unfall)

4. WIE ist die Situation? (Sind Menschen oder Tiere in Gefahr oder verletzt, Lage unklar?)

5. WARTEN Sie auf Fragen der Leitstelle!

6. NICHT AUFLEGEN! (Die Leitstelle beendet das Gespräch)

Tipps für eine sichere Weihnachtszeit


Die Adventszeit ist eine besinnliche Zeit. Es duftet weihnachtlich nach Zimt und Orangen und vielerorts brennen Kerzen, die an den grauen Tagen für helle Stimmung sorgen sollen. Leider wird häufig aus einem Weihnachtstraum ein Albtraum und die weihnachtliche Idylle schlägt um. Ein kleiner Funke in einem unachtsamen Augenblick ist oftmals völlig ausreichend, um einen Adventskranz in Sekundenschnelle in Brand zu setzen. Trifft ein Funke auf den trockenen Tannenbaum, steht schnell das ganze Zimmer in Flammen.

Jährlich schnellen die Zahlen der Zimmer- und Wohnungsbrände in der Weihnachtszeit in die Höhe. In jedem Jahr ereignen sich ca. 200 000 Brände in Deutschland. In der Weihnachtszeit steigt diese Zahl, laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), noch einmal um 40% an. Immer wieder ergeben die Ermittlungen der Polizei als Brandursache unbeaufsichtigt brennende Kerzen.

Kein Wunder also, dass auch die Zahl der Brandverletzungen insbesondere bei kleineren Kindern sprunghaft ansteigt und das auch leider mit Todesfolge. Ganz nebenbei entstehen Sachschäden in Millionenhöhe. Dabei ist es schon mit einfachen Vorkehrungen möglich, schlimmeres zu verhindern. Lassen Sie niemals Kinder allein mit Kerzen in einem Raum, auch nicht für kurze Zeit. Lassen Sie keine Kerzen brennen, wenn Sie kurz das Haus verlassen. Bewahren Sie Feuerzeuge und Zündhölzer außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Außerdem ist es sinnvoll, immer einen Eimer Wasser oder sogar einen Feuerlöscher in der Nähe des Weihnachtbaumes bereitzustellen. Brennende Kerzen sollten immer einen festen Stand haben und von brennbaren Materialien ferngehalten werden. Unternehmen sollte man Löschversuche aber nur, wenn dies gefahrlos möglich ist. Ansonsten verlassen Sie bitte sofort die Wohnung, schließen Sie alle Türen und nehmen Sie vor allem den Wohnungsschlüssel mit, um ihn dann den Einsatzkräften überreichen zu können. Die Einsatzkräfte können dann gewaltfrei/zerstörungsfrei in ihre Wohnung gelangen und schnellstmöglich Löschversuche einleiten. Bitte rufen Sie sofort mit einem Telefon den Notruf 112 an und schildern Sie, nach den gezielten Fragen des Notrufsachbearbeiters (Leitstellendisponent), ihre Situation.

Der Disponent wird Sie am Telefon beruhigen!

5 W Fragen

Als gute und sichere Alternative zu echten Kerzen zählen elektrische Lichterketten, allerdings sollte bei diesen Artikeln z. B. das VDE-Symbol (Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e. V.) vorhanden sein. Damit sind auch die Sicherheitsansprüche des Anwenders von elektrischen Artikeln gewährleistet.

Kommt es jedoch trotzdem zu einem Brandereignis, sollte man sofort unter der Telefonnummer 112 die Feuerwehr verständigen. „Man darf sich niemals in Gefahr begeben und sollte sich und alle anderen Personen, die beteiligt sind, schnellstmöglich in Sicherheit bringen, die Wohnung verlassen und sich ins Freie begeben. Nach Möglichkeit sollte, wie oben bereits beschrieben, die Tür zum Brandraum geschlossen werden!

Eine weitere Herzensangelegenheit der Feuerwehr sind Rauchmelder, die leider immer noch nicht flächendeckend in jedem Haushalt vorhanden sind. Wohl kaum würden sonst ca. 430 Brandtote jährlich in Deutschland, meist in Privatgebäuden, zu beklagen sein. Bei der Hälfte der Opfer handelt es sich um Kinder. Darüber hinaus werden noch einmal ca. 6 000 Menschen bei Bränden schwer verletzt. Tödlich ist in den meisten Fällen aber nicht das Feuer selbst, sondern vielmehr die giftigen Brandgase. Die Gefahr geht hier insbesondere von den Gasen Kohlenmonoxid und Kohlendioxid, welche bereits in der Anfangsphase in großen Mengen vorhanden sind, aus. Zwar brechen nur ein Drittel aller Brände nachts aus, aber 70 % aller Brandopfer kommen nachts ums Leben.

Ein weitverbreiteter Irrglaube ist es, dass man von dem Knistern des Feuers wach wird, denn wenn der Mensch schläft, schickt er auch seine Sinnesorgane und so auch seinen Geruchssinn schlafen. Praktisch ist der Geruchssinn während des Schlafens gelähmt. Bereits ein Atemzug kann zur Bewusstlosigkeit und weitere zum Tod führen. Ein Rauchmelder lässt Sie aufwachen, bevor es zu spät ist. Ein Rauchmelder rettet Leben und ist im Fachhandel, inklusive Beratung, zu haben. Der Rauchmelder gibt bereits bei kleinsten Mengen von Rauchgasen ein akustisches Signal von sich und ermöglicht es noch rechtzeitig zu reagieren.

Gesetzliche Grundlage

Der Landtag Sachsen-Anhalt hat mit dem „Dritten Gesetz zur Erleichterung von Inves-titionen, Gesetzt über die Bauordnung Sachsen-Anhalt und zur Änderung weiterer Gesetze (Drittes Investitionserleichterungsgesetz)“ die Ergänzung der BauO LSA um §47 Absatz 4 (Wohnungen) beschlossen:

In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege aus Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Bestehende Wohnungen sind bis zum 31. Dezember 2015 dementsprechend auszustatten.

Abschließend hoffen wir, das Sie ihre Weihnachtszeit im Kreise der Familie genießen können und das es zu KEINEM Zwischenfall kommt.

Unser Video zum Thema Brandschutz in der Weihnachtszeit:

Text: B. Köhn / FF Weißenfels


Sicherheitsratschläge für die Advents- und Weihnachtszeit

Jedes Jahr in der Advents- und Weihnachtszeit ereignen sich zahlreiche Brände von Adventskränzen, -gestecken und Weihnachtsbäumen. Brandursache in fast allen Fällen: unsachgemäßer oder leichtsinniger Umgang mit brennenden Wachskerzen. Kann ein Entstehungsbrand nicht beim allerersten Versuch gelöscht werden – Raum verlassen – Türen schließen und die Feuerwehr (Notruf 112) alarmieren.

Sicherheitsmaßnahmen

Kleinlöschgeräte

  • Einen gefüllten Wassereimer und einen Scheuerlappen, eine Gießkanne oder eine Blumenspritze in greifbarer Nähe bereitstellen.

Kerzen

  • Brennende Kerzen immer beaufsichtigen und vor Zugluft schützen.
  • Brennende Kerzen nie alleine lassen – insbesondere nicht mit kleinen Kindern, auch nicht nur eine Minute.
  • Keine Wunderkerzen verwenden (auch der Umwelt zuliebe).
  • Kerzen nie vollständig herunterbrennen lassen, sondern frühzeitig gegen neue Kerzen austauschen.

Adventskränze und – gestecke

  • Aufstellen in ausreichendem Abstand zu brennbaren Gegenständen.
  • Auf eine feuerbeständige Unterlage legen, z.B. Blech oder Porzellanteller.

Weihnachtsbäume

  • Ihren Weihnachtsbaum standsicher aufstellen und gegen Umkippen sichern.
  • Den Baum regelmäßig mit Wasser versorgen, um ein Austrocknen zu verhindern oder zu verzögern.
  • Aufstellungsort so wählen, dass ausreichender Abstand zu anderen brennbaren Gegenständen, z.B. Vorhänge, Teppiche, Möbel eingehalten werden kann.
  • Wir empfehlen die Verwendung von elektrischen Kerzen und Lichtern mit VDE-Zeichen anstelle von Wachskerzen.
  • Wachskerzen sollen sicher befestigt werden.
  • Nur nichttropfende Kerzen verwenden.
  • Auf genügenden Höhen- und Seitenabstand der Kerzen zu anderen brennbaren Materialien achten.
  • Wachskerzen von oben nach unten, an der Rüchseite beginnend, anzünden und in umgekehrter Reihenfolge löschen.
  • Trockene Zweige und trockene Bäume entfernen, sie verbrennen explosionsartig!
  • Abholtermine der Stadt Weißenfels  nutzen.

03.11.2018 – Personensuche Saale


Einsatz-Nr.: 451/2018

Datum/Uhrzeit: 03.11.2018 – 06:20 Uhr bis 10:30 Uhr

Einsatzmeldung: Hilfeleistung – Personensuche in der Saale/Suizid

Einsatzort: Weißenfels, Bereich Saale Bootshaus bis Herrenmühle

im Einsatz waren:

  • FF Weißenfels: RW 2, ELW 1, Rettungsboot + Zugmittel
  • DLRG Hohenmösen/Weißenfels: 2x MTW, 2x Rettungsboot, 5x Strömungsretter
  • DLRG Laucha/Unstrut: GW-Wasserrettung, GW-Tauchen
  • Malteser Weißenfels: Einsatzleiter (OrgL.), 1x NEF, 2x SEG-RTW
  • DRK Naumburg (Sanitätszug Kat-Schutz): Kdow, KTW-B
  • 2x Polizei
  • 1x Kripo + sowie 2x Fährtenhund der Polizei
  • Bundespolizei: 1x Suchhubschrauber inkl. Wärmebildkamera
  • Bestattungsunternehmen

An diesem Samstagmorgen wurden wir zu einer Personensuche an und auf die Saale alarmiert. Am Weißenfelser Bootshaus (Beuditz-Vorstadt), fand eine Polizeistreife abgelegte Kleidungsstücke einer weiblichen Person, welche seit circa 4 Uhr durch Angehörige als vermisst gemeldet wurde. Nach dem auffinden der Kleidungsstücke und der sichtbaren Einstiegsstelle am Ufer, wurde sofort Großalarm für unsere Wehr sowie für alle „Wasserretter“ im Landkreis ausgelöst.

Nach kurzer Lageeinweisung zwischen der Einsatzleiterin der Polizei sowie durch unseren Wachschichtleiter, wurden weitere Schritte sowie Aufgaben verteilt. Die DLRG vom Ortsverband Hohenmölsen/Weißenfels, suchte mit zwei Booten sowie einem Feuerwehrkameraden unserer Wehr (die Wärmebildkamera mit an Bord), alle Gewässerbereiche zwischen der Einstiegsstelle und der Herrenmühle (Leipziger Straße) ab. Weitere Strömungsretter durchkämpften bei 3 Grad Wassertemperatur alle Wehre, um sicherzugehen, das sich hier keine Person verfangen hat. Der Malteser Einsatzleiter (Orgleiter Rettungsdienst), koordinierte den gesamten rettungsdienstlichen Einsatzablauf.

Gegen 08:45 Uhr wurde durch die Polizei ein lebloser Körper an der Wehrkante vor der Herrenmühle festgestellt. Das DLRG Rettungsboot setzte mit der gemischten Besatzung aus Wasserrettung sowie Feuerwehr dorthin um und konnte nach nur 1 Minute Anfahrtsweg diese Meldung bestätigen. Durch das Boot wurde die leblose Person aufgenommen und bis zur Schleuse Herrenmühle transportiert. Zu diesem Zeitpunkt war dann leider allen Einsatzkräften klar, das hier jede Hilfe zu spät kam.

Um 09:00 Uhr war die weibliche Person durch gemeinsame Hilfe aller Rettungskräfte geborgen.

Wir möchten trotz dieses tragischen Ausgangs allen Einsatzkräften und Helfern danken, auch die Zusammenarbeit mit der Polizei hat hervorragend funktioniert. Der Familie der verstrobenen Frau, sprechen wir unser tiefstes Mitgefühl aus.

Wir würden Sie gern retten – wenn sie uns lassen (Flyer-Kampagne)

++ Wir haben es getan ++

In den vergangenen Monaten und Jahren, haben immer wieder #Falschparker unsere Anfahrtsmöglichkeiten eingeschränkt, teilweise sogar ganz blockiert.

Nun hat unser Social-Media-Team, entsprechende Flyer entwickelt und diese mit der Firma WinterbergPromotion aus Weißenfels umgesetzt.

Jeder #Fahrzeugführer, der zukünftig solch einen #Flyer am #Fahrzeug anfindet, hat mit seinem „Parkverhalten“ etwas falsch gemacht und sollte überlegen, doch etwas anders zu parken, um keine #Rettungskräfte zu blockieren!

Wir würden Sie gern retten – wenn Sie uns lassen!
Helfen Sie uns – dann können auch WIR helfen!

[Für die Polizei,- den Rettungsdienst sowie für alle Feuerwehren, sind unsere Flyer per Nachfrage auch extern sowie als PDF erhältlich]

Nachfrage mit dem Betreff „Falschparker-Flyer“ an: info@feuerwehr-weissenfels.de

10.10.18 PKW prallt in Wohnhaus

 

Einsatz-Nr.: 430/2018

Datum/Uhrzeit: 10.10.2018 – 22:31 Uhr bis 0:30 Uhr

Einsatzmeldung: Hilfeleistung – PKW in Baugerüst

Einsatzort: Weißenfels, Naumburger Straße

im Einsatz waren:

  • FF Weißenfels: RW 2, GW-G 2
  • 2x RTW
  • 2x Polizei
  • Bergungsdienst

Vor knapp zwei Wochen prallte in der Naumburger Straße ein LKW in diese Hauswand (wir berichteten), das Wohnhaus musste daraufhin aufwendig durch #THW und #FEUERWEHR gesichert werden. Und nun schon wieder! Am vergangenen Abend #durchbrach ein PKW die Absperrung und blieb in der notdürftig reparierten Hauswand stecken. Beide Insassen kamen leicht verletzt ins Krankenhaus. Das Baugerüst musste durch unsere Kameraden gesichert werden.

02.10.18 LKW prallt in Wohnhaus – Zusammenarbeit mit dem THW

Einsatz-Nr.: 425/2018

Datum/Uhrzeit: 02.10.2018 – 10:28 Uhr bis 18:00 Uhr

Einsatzmeldung: Hilfeleistung – VKU LKW in Hauswand mit unklarer Lage

Einsatzort: Weißenfels, Naumburger Straße

im Einsatz waren:

  • FF Weißenfels: RW 2, TLF 24/50, LF 16/12, ELW 1
  • 1x RTW, 1x NEF
  • THW Ortsverband Weißenfels
  • Bausachverständiger der Stadt Weißenfels
  • Ordnungsamt der Stadt Weißenfels
  • Polizei

Aus uns unbekannten Gründen, stieß an diesem Morgen ein LKW in ein bewohntes Haus und blieb in einer Seitenwand stecken. Bei Ankunft unserer Einsatzkräfte gab es keine eingeklemmten Personen, zwei leichtverletzte Personen (darunter auch der LKW Fahrer) wurden bereits durch den Rettungsdienst versorgt. Nach der Lageerkundung durch den Feuerwehreinsatzleiter, wurde die Einsatzstelle schnellstmöglich gesichert, alle acht Bewohner evakuiert und dem Ordnungsamt übergeben. Dieses kümmerte sich im Anschluss um Ersatzwohnungen. Ein hinzugezogener Bausachverständiger der Stadt Weißenfels entschied vor Ort, dass das THW Weißenfels für die Sicherungsmaßnahmen am Gebäude hinzugezogen werden muss. Diese Spezialkräfte stabilisierten im Nachgang die Wohnhauswand, während unsere Kameraden die Arbeit des THW unterstützten. Das Haus gilt aufgrund der starken Beschädigungen als nicht mehr bewohnbar, alles weitere klären nun die zuständigen Personen.

Zeitungsbericht

15.09.18 – Ein arbeitsreicher Samstag

Der gestrige Samstag war für unsere Kameraden mal wieder ein sogenannter „Klingeltag“, denn der Meldeempfänger stand kaum still.
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Hier die Kurzübersicht:

• 05:29 – 06:00 UHR – Weißenfels
Eingang BMA Schwerpunktobjekt

• 09:57 – 12:00 UHR | Weißenfels
Baum auf Wohnhaus

• 12:48 – 15:00 UHR | Weißenfels
Garagenbrand an Wohnhaus

• 17:07 – 17:45 UHR | Weißenfels
Brand Müllcontainer

• 20:56 – 22:15 UHR | BAB 9
VKU mehrere Pkw, Lage unklar

• 21:15 – 22:15 UHR | Weißenfels
Unterstützung Rettungsdienst, mehrere Verletzte

#fwwsf
#feuerwehr_weissenfels
#pressedienstfeuerwehrwsf