Allgemein

Einsatzübersicht Ostern 2019

Über die vergangenen Osterfeiertage mussten wir zu insgesamt 8 Einsätzen ausrücken, um Brände zu löschen sowie um Hilfe zu leisten.

Alle kompletten Berichte finden Sie wie immer auf unserer Einsatzseite 2019.

 


Einsatz-Nr.: 138/2019

Datum/Uhrzeit: 22.04.2019 – 17:42 Uhr bis 18:30 Uhr

Einsatzmeldung: Hilfeleistung – H4 PKW, mehrere eingeklemmt

Einsatzort: BAB 9 Fahrtrichtung Berlin, Höhe Weißenfels


Einsatz-Nr.: 137/2019

Datum/Uhrzeit: 22.04.2019 – 13:20 Uhr bis 14:00 Uhr

Einsatzmeldung: Brandeinsatz – F1 Fläche/klein

Einsatzort: Weißenfels, Markwerbener Straße (unterhalb Bogenbrücke)


Einsatz-Nr.: 136/2019

Datum/Uhrzeit: 22.04.2019 – 12:50 Uhr bis 13:30 Uhr

Einsatzmeldung: Brandeinsatz – F1 Nachschau

Einsatzort: Weißenfels, Hanns-Eisler-Straße


Einsatz-Nr.: 135/2019

Datum/Uhrzeit: 21.04.2019 – 20:34 Uhr bis 21:00 Uhr

Einsatzmeldung: Brandeinsatz – F1 unklare Rauchentwicklung

Einsatzort: Weißenfels, Zeitzer Straße


Einsatz-Nr.: 134/2019

Datum/Uhrzeit: 21.04.2019 – 15:53 Uhr bis 17:30 Uhr

Einsatzmeldung: Brandeinsatz – F1 unklare Rauchentwicklung

Einsatzort: Weißenfels OT Langendorf


Einsatz-Nr.: 133/2019

Datum/Uhrzeit: 20.04.2019 – 03:28 Uhr bis 04:00 Uhr

Einsatzmeldung: Brandeinsatz – F7 ABMA

Einsatzort: Weißenfels OT Tagewerben, Schkortelweg (Schwerpunktobjekt)


Einsatz-Nr.: 132/2019

Datum/Uhrzeit: 19.04.2019 – 19:03 Uhr bis 19:45 Uhr

Einsatzmeldung: Hilfeleistung – H1 ausgelaufene Flüssigkeiten

Einsatzort: Weißenfels, Max-Planck-Straße (Kaufland Parkplatz)


Einsatz-Nr.: 131/2019

Datum/Uhrzeit: 19.04.2019 – 15:53 Uhr bis 16:15 Uhr

Einsatzmeldung: Brandeinsatz – F2 Heimrauchmelder

Einsatzort: Weißenfels, Wielandstraße

Der 1. April ist vorbei

Zugegeben: „FastCall“ und „VKUForce“, die „QuickIntervention-Bikes“ und die temporäre Fährlösung waren leicht als Aprilscherz zu erkennen – jedoch hat nicht alles im Post von gestern einen lustigen Hintergrund.

Zum einen ging es in unserem gestrigen Post um die „Nicht-Feuerwehrrelevanten“ Einsätze (die Begrifflichkeit variiert). In der regionalen Presse liest man in diesen Tagen und Wochen vermehrt, dass die Einsatzbelastung durch solche Einsätze in den letzten Jahren gestiegen ist. Dies ist zweifelsohne so. Und auch wenn uns als Freiwillige Feuerwehr in Weißenfels diese Einsätze dank unserer hauptamtlichen Einsatzkräfte weniger betrifft, so haben auch wir ein hohes Einsatzaufkommen bei ca. 200 der knapp 500 Einsätze pro Jahr abzuarbeiten.

Der Kreisbrandmeister des Burgenlandkreises, Silvio Suchy, dazu auf unserer Jahreshauptversammlung:

„Viele prangern diese „Nicht-Feuerwehrrelevanten“ Einsätze in diesen Tagen an, Lösungsvorschläge liest man jedoch von keinem. Es darf nicht sein, dass auf dem Rücken der Feuerwehren Wahlkampf betrieben wird.“

Dies ist unserer Meinung nach die richtige Aussage. Es ist richtig und wichtig, dass auf eventuelle Missstände hingewiesen wird, jedoch darf durch derartige Debatten unserer Ansicht nach nicht der Eindruck entstehen, dass die Freiwilligen Feuerwehren im Land nicht Hilfe Leisten können oder wollen, auch bei weniger „spektakulären“ Einsätzen wie zeitkritische Türöffnungen, Sturmschäden oder Ölspuren.

Zum anderen ist da die verstopfte Innenstadt in den Morgen- und Nachmittags- sowie Abendstunden. Natürlich haben auch unsere Einsatzkräfte auf dem Weg zur Feuerwache im Alarmfall einen langen Anfahrtsweg. Und da es FastCall leider (noch?) nicht gibt, verlängert sich hier die Hilfsfrist bis wir bei unserer „Kundschaft“ eintreffen. Glücklicherweise sind auf der Feuerwache tagsüber sechs, in den Abend- und Nachtstunden drei Einsatzkräfte für die ersten Maßnahmen verfügbar, um dies etwas auszugleichen.

Der 01.04. bringt einige Neuerungen

Im 2. Quartal des Jahres 2019 treten einige Neuerungen in Kraft.

– Veränderungen in der Einsatztaktik –

Es war bereits in diesen Tagen und Wochen in der lokalen Presse zu lesen: Die Einsatzbelastungen der Feuerwehren im Land steigen mehr und mehr. Die Gründe dafür sind vielfältig. Nicht nur der heiße Sommer und die damit einhergehende Vielzahl der Flächenbrände sorgte für ein hohes Einsatzaufkommen, auch viele „fachfremde“ Einsätze, wie Türöffnungen, das Beseitigen von Ölspuren und die Beseitigung von Sturmschäden (u. a. umgestürzte Bäume).

Diesem Trend wollen wir entgegengehen und setzen ab sofort auf das Kerngeschäft der Feuerwehren: Die Brände. Ab sofort werden alle Einsätze, welche nicht Feuer betreffen, ausgelagert und durch andere Hilfsorganisationen bzw. Fremdfirmen bearbeitet. Verkehrsunfälle werden durch die neu geschaffene Spezialeinheit „VKUForce“ des THW abgearbeitet, Nottüröffnungen für den Rettungsdienst werden durch Schlüsseldienste geleistet (ein eventueller Zeitverlust zu Lasten des Patienten ist zu vernachlässigen), Ölspuren übernimmt die Ölwehr (welche in den letzten Wochen 25 neue Fahrzeuge in Dienst gestellt hat), umgestürzte Bäume müssen durch Anwohner selbst beseitigt werden.

Diese unpopulären Maßnahmen wurden in der Hoffnung getroffen, dass die Einsatzzahlen nun enorm sinken.

Für die anfallenden Fehlalarme von Brandmeldeanlagen wird noch eine Lösung gesucht – hier wird über ein Diensthabenden-System nachgedacht, bei dem eine Einsatzkraft zuerst vor Ort an die Einsatzstelle fährt und prüft, ob es tatsächlich brennt. Sollte dies so sein, wird dann die komplette Feuerwehr nachalarmiert.

– neue Baustelle in Weißenfels –

Der Weißenfelser Autofahrer bemerkte es bereits am heutigen frühen Montag: Durch die Innenstadt bewegt sich die Blechkolonne nur in Schrittgeschwindigkeit. Der Grund: Die neue Baustelle in der Nikolaistraße / Georgenbergtunnel. Durch den enormen Stau, welcher sich durch die komplette Innenstadt zieht, kommen natürlich auch die ehrenamtlichen Einsatzkräfte im Alarmfall nur mit enormer Zeitverzögerung zur Feuerwache. Um einer Verschlechterung der Hilfsfrist entgegenzuwirken, wurden ab dem heutigen Tage folgende Maßnahmen getroffen:

1. Die digitalen Meldeempfänger der Einsatzkräfte lösen nun bereits vor dem Anruf des Hilfesuchenden aus, möglich macht dies ein neues Frühwarnsystem namens „FastCall“.

2. Für Einsatzkräfte, die aus dem Norden über die Saalebrücke zur Feuerwache kommen, wurden im Bereich des Bahnhofes E-Bikes abgestellt, welche sie schnellstmöglich durch den Stau bringen sollen.

3. Weiterhin wurde im Bereich der Markwerbener Straße eine temporäre Fährverbindung geschaffen, um Einsatzkräfte aus dem Norden schneller über die Saale zu bringen.

Neue Einsatztaktik

Neue Einsatztaktik

ADAC Luftrettung – 1.000.000 Einsätze

Wir gratulieren zu 1.000.000 Luftrettungseinsätzen 🚁🚁

Die #ADAC #Luftrettung ist seit 1970 über 1.000.000 Mal zu medizinischen Notfällen geflogen, um schnelle Hilfe von oben zu leisten. Jeder #Einsatz ist so individuell wie die Flugbedingungen und die medizinische Versorgung – eine tägliche #Herausforderung für die Crews.

Macht weiter so und kommt gesund durch euren #Retteralltag.

(Bilder in #Zusammenarbeit mit der ADAC Luftrettung und der #Feuerwehr Weißenfels)

10.03.19 Sturm Eberhard – Einsatzübersicht

++ #Einsatzübersicht vom gestrigen #Sonntag – 20 Einsätze über den gesamten Tag ++

Der gestrige Sonntag, war für unsere #hauptamtlichen sowie #freiwilligen #Kameraden ein sehr arbeitsreicher Tag. Auch Sturm #eberhard sorgte in #Weißenfels für ausreichend Arbeit für alle #Rettungskräfte.

Wir bedanken uns an dieser Stelle auch bei allen #helfenden Kameradinnen und Kameraden sowie bei allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Weißenfels, vielen Dank für ihr #Verständnis.

Danke auch an die #Leitstelle Burgenlandkreis für die gute #Zusammenarbeit!

Hier unsere #Kurzübersicht aller gestrigen Einsätze:

• 09:03 UHR – Weißenfels, Schlachthof Straße |
Verkehrsunfall schwer (hierzu kommt ein gesonderter Bericht)
• 17:51 UHR – Kleinkorbetha, Berggasse |
Sturmschaden Bäume
• 18:51 UHR – Langendorf, Arno-Trübenbach-Straße |
herrenloser Hund
• 19:34 UHR – Weißenfels, Katharinenstraße |
Sturmschaden Bauzaun
• 19:41 UHR – Weißenfels, Südring |
Sturmschaden Baugerüst
• 19:42 UHR – Weißenfels, Merseburger Straße |
Sturmschaden Baum auf PKW
• 20:00 UHR – Weißenfels, Merseburger Straße |
Sturmschaden Baum auf PKW
• 20:11 UHR – Weißenfels, Max-Lingner-Straße |
Sturmschaden Baum auf mehreren PKW
• 20:44 UHR – Weißenfels, Müllner Straße |
Sturmschaden Dach (lose Teile)
• 20:48 UHR – Weißenfels, Kirschweg |
Sturmschaden Baum auf Straße
• 20:53 UHR – Weißenfels, Hirsemannstraße |
Sturmschaden Dach (lose Teile)
• 20:56 UHR – Weißenfels, Kleine Deichstraße |
Sturmschaden Dach (lose Teile)
• 21:14 UHR – Weißenfels, Nikolaistraße |
Sturmschaden Dach (lose Teile)
• 21:21 UHR – Weißenfels, Roßbach Straße |
Sturmschaden Baum auf Straße
• 21:23 UHR – Weißenfels, Max-Lingner-Straße |
Sturmschaden Baum auf Bagger
• 21:26 UHR – Weißenfels, Hanns-Eisler-Straße |
Sturmschaden Baum auf PKW und Laterne
• 21:40 UHR – Weißenfels, Zeitzer Straße |
Sturmschaden Dach (lose Teile)
• 22:29 UHR – Weißenfels, Beuditzstraße |
Sturmschaden Baum auf Straße
• 22:33 UHR – Weißenfels, Zeitzer Straße |
Sturmschaden Baum auf Straße
• 22:42 UHR – Weißenfels, Heinrich-Schütz-Straße |
Sturmschaden Baum auf PKW

#fwwsf #feuerwehr_weissenfels
#fuerweissenfels #pressedienstfeuerwehrwsf

„CO macht KO“

Farblos. Geruchlos. Tödlich. Das ist CO – Kohlenstoffmonoxid, kurz Kohlenmonoxid.

Uns ist es ein Anliegen, unsere „Kundschaft“ vor diesem gefährlichen Gas zu warnen. Auch in unserem Einsatzbereich gab es in den letzten Jahren vermehrt Einsätze in Verbindung mit CO.

+ + CO-Warnmelder retten Leben + +

Kohlenstoffmonoxid, kurz Kohlenmonoxid (CO), ist ein gefährliches Atemgift, das man nicht sehen, riechen oder schmecken kann. Betroffene bemerken nicht, wenn sie Kohlenmonoxid einatmen, denn es gibt keine typischen Symptome wie Husten oder Atemnot. Darüber hinaus kann das Gas mühelos durch Wände oder Fußböden dringen, so dass es auch in Räumen auftritt, in denen sich keine potenzielle CO-Gefahrenquelle befindet. Alle Faktoren zusammengenommen machen CO so heimtückisch. Abhängig von der Konzentration in der Raumluft kann eine Kohlenmonoxidvergiftung zu erheblichen Beschwerden, Bewusstlosigkeit und zu massiven gesundheitlichen Spätfolgen bis hin zum Tod führen.

Weitere Informationen und wann ein CO-Melder Sinn macht unter folgendem Link.

Stadtwehrleiter Steffen Müller – der letzte Gruß

 

🕯Der letzte Gruß 🕯

Gestern Abend war es rund 60 Kameraden möglich, zusammen mit Vertretern der Stadt sowie Politik, Abschied von unserem ehemaligen Stadtwehrleiter Steffen Müller zu nehmen.

Mit dem „letzten Gruß“, konnten wir ihm den verdienten Abschied respektvoll widmen.

Lieber Steffen, nun darfst auch du dich ausruhen, nach all deinen Heldentaten.

In Gedenken, deine Feuerwehr!

 

Nachruf Brandinspektor Steffen Müller


Nachruf

Die Freiwillige Feuerwehr Weißenfels trauert um

Brandinspektor

Steffen Müller

der im Alter von 53 Jahren am 07.01.2019 verstorben ist.

Steffen Müller hat sich über viele Jahre für den Brandschutz und das Feuerwehrwesen eingesetzt.

 

Er trat 1987 der Freiwilligen Feuerwehr Weißenfels bei. Zeitgleich begann er seinen Dienst als Berufsfeuerwehrmann.

 

Ab 1991 arbeitete er verstärkt in der Freiwilligen Feuerwehr mit. Nach entsprechenden Qualifizierungen war er in verschiedenen Führungspositionen tätig.

 

2005 wurde Kamerad Müller zum Stadtwehrleiter berufen. Diese Funktion übte er bis zum Auftreten einer schweren Erkrankung 2018 aus.

 

Er genoss bei den Feuerwehren der Stadt Weißenfels großes Ansehen und seine Verdienste fanden Anerkennung durch eine Reihe von Auszeichnungen.

 

Für uns wird Steffen Müller ein unvergessener Kamerad der Feuerwehr bleiben. Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

Die Kameradinnen und Kameraden
der Freiwilligen Feuerwehr Weißenfels

Sicheres Silvester


Es ist ein schöner, aber gefährlicher Brauch das alte Jahr mit einem Feuerwerk zu verabschieden.

Dieses Silvesterfeuerwerk wird jedes Jahr für einige zum Alptraum, wenn die einfachsten Grundregeln vergessen werden. Alkoholgenuss und der damit oftmals verbundene Leichtsinn und Übermut haben schon zu schweren Verletzungen geführt.

Eine weitere Gefahr geht aber auch von nicht zugelassenen Feuerwerkskörpern aus, die oft auf Flohmärkten angeboten werden. Meistens stammen diese Artikel aus den Ostblockstaaten. Tests haben gezeigt, dass solche Böller – wenn sie in der Hand explodieren – in der Lage sind diese Körperteile zu zerfetzen.

Nur am Silvesterabend, 31.12., ab 18 Uhr, bis zum Neujahrstag, 01.01., 07 Uhr, ist böllern erlaubt. Verboten ist das Knallen in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern sowie Kinder- und Altenheimen.

SCHÜTZEN SIE IHRE WOHNUNG

Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen. Halten Sie Zufahrten in enge Wohnstraßen frei, bitten Sie Nachbarn und Besucher eine Durchfahrt für Feuerwehr- und Rettungsdienstfahrzeuge frei zuhalten. Die Feuerwehr braucht eine Mindestbreite von 3 m um mit ihren Fahrzeugen schnell zu einem Schadensort zu kommen. Parkende Autos verzögern die Anfahrt unnötig.

GENERELLER SICHERHEITSHINWEIS

Achten Sie schon beim Kauf auf die BAM-Zulassung. Nur Feuerwerk mit einer BAM xxxx Nummer ist geprüft und in Deutschland zugelassen. Seit Ende 2014 sind die Importeure jedoch nicht mehr verpflichtet die BAM-Nr. auf das Produkt aufzudrucken, eine entsprechende Pressemitteilung der BAM findet man auf deren Homepage

Achtung: Keine Grau- oder Billigimporte beschaffen und verwenden!

GEBRAUCHSANWEISUNGEN BEACHTEN

Überlassen Sie das Zünden des Feuerwerks nur den Silvestergästen, die einen klaren Kopf behalten haben. Am besten ist natürlich, schon am Nachmittag die Gebrauchsanweisung auf den Packungen zu studieren. Beachten Sie die Hinweise sorgfältig.

Alle Artikel, die im Zimmer verwendet werden dürfen, wie z. B. Tischfeuerwerk, sollten über einer feuerfesten Unterlage und nicht in der Nähe von leicht entzündbaren Stoffen abgebrannt werden. Dies gilt auch für Wunderkerzen. Sie zählen zur Klasse I, dem so genannten Kleinstfeuerwerk, und dürfen ganzjährig erworben und verwendet werden.

NUR IM FREIEN VERWENDEN

Alle anderen Gegenstände wie Knaller, Frösche, Schwärmer, Luftpfeifen, Vulkane, Raketen, Römische Lichter, Sonnen und Fontänen, zählen zur umfangreicheren Klasse II und dürfen nur von Personen über 18 Jahren erworben und – nur im Freien – abgebrannt werden.

Kinder Finger weg von Feuerwerk! Eltern aufgepasst: Brennt Euer Feuerwerk doch im Beisein der Kinder ab.

FEUERWERK NICHT IN DER HAND HALTEN

Kleinere Knallkörper mit Reibkopf werden an der Streichholzschachtel entzündet und rasch weggeworfen. VORSICHT! Nicht in Personengruppen werfen. Die größeren Knallkörper wie Kanonenschläge muss man auf den Boden legen, entzünden und sich dann zügig entfernen.

Auch Römische Lichter, Vulkane und Fontänen sollte man niemals in der Hand behalten.

RAKETEN SENKRECHT ABSCHIESSEN

Für den Abschuss von Raketen eignen sich leere Wein- oder Sektflaschen. Ideal ist ein Getränkekasten mit leeren Flaschen. Wichtig ist, dass die Rakete ungehindert aufsteigen kann. Beim Abschuss von Raketen sollte auch die mögliche Flugbahn beachtet werden. Besonders in Gegenden, in denen es Gebäude aus leicht brennbarem Material gibt, sind Schutzzonen einzuhalten. Es empfiehlt sich, zum Schutz der Augen eine geeignete Brille zu tragen. An einem Holz- oder Zaunpfahl mit genügend Abstand zu leicht brennbaren Gegenständen sind Sonnen sicher angebracht.

BATTERIE-, SYSTEM- & KOMBINATIONSFEUERWERK

Aufgrund der wesentlich größe Effektfülle bei diesen neuartigen Feuerwerksartikeln sind besondere Sicherheitsaspekte auf den jeweiligen Gebrauchsanweisungen zu beachten.

Und vor allem: Immer auf ausreichenden Sicherheitsabstand achten!

NEHMEN SIE KEINE SELBSTBASTELEIEN VOR

Wer Zweifel hat, sollte auf Nummer sicher gehen und einen Eimer Wasser oder einen Feuerlöscher bereithalten. Zur eigenen Vorsicht heißt es grundsätzlich Türen und Fenster schließen. Balkone eignen sich nicht zum Abbrennen von Feuerwerkskörpern. Auch sollten sich Feuerwerkskörper niemals in den Taschen der Kleidung befinden.

BLINDGÄNGER NICHT EIN ZWEITES MAL ZÜNDEN

Blindgänger bitte mit Wasser überschütten und entsorgen. Batterie-, System- oder Kombinationsfeuerwerk ist zumeist mit einer Ersatzzündschnur versehen. Bitte beachten Sie hier die Gebrauchsanweisung!

Im Grunde lassen sich diese Sicherheitstips auf drei Grundregeln beschränken:

1. Bitte Gebrauchsanweisung lesen und einhalten.
2. Keine Experimente wagen.
3. Basteleien an den Feuerwerkskörpern sind grundsätzlich tabu und verboten

DER NOTRUF

Sollte es trotz aller Vorsicht zu einem medzinischen Notfall oder einen Einsatz für die Feuerwehr kommen nutzen Sie am besten – sofern möglich – ein Festnetztelefon, da gegen Mitternacht desöfteren die Mobilfunknetzte versagen.

Grundregeln NOTRUF 112:

1. WER ruft an? (Name, Telefonnummer)

2. WO wird die Feuerwehr / der Rettungsdienst benötigt? (Ort, Straße, Hausnummer, Etage)

3. WAS ist passiert? (Feuer, Unfall)

4. WIE ist die Situation? (Sind Menschen oder Tiere in Gefahr oder verletzt, Lage unklar?)

5. WARTEN Sie auf Fragen der Leitstelle!

6. NICHT AUFLEGEN! (Die Leitstelle beendet das Gespräch)

Tipps für eine sichere Weihnachtszeit


Die Adventszeit ist eine besinnliche Zeit. Es duftet weihnachtlich nach Zimt und Orangen und vielerorts brennen Kerzen, die an den grauen Tagen für helle Stimmung sorgen sollen. Leider wird häufig aus einem Weihnachtstraum ein Albtraum und die weihnachtliche Idylle schlägt um. Ein kleiner Funke in einem unachtsamen Augenblick ist oftmals völlig ausreichend, um einen Adventskranz in Sekundenschnelle in Brand zu setzen. Trifft ein Funke auf den trockenen Tannenbaum, steht schnell das ganze Zimmer in Flammen.

Jährlich schnellen die Zahlen der Zimmer- und Wohnungsbrände in der Weihnachtszeit in die Höhe. In jedem Jahr ereignen sich ca. 200 000 Brände in Deutschland. In der Weihnachtszeit steigt diese Zahl, laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), noch einmal um 40% an. Immer wieder ergeben die Ermittlungen der Polizei als Brandursache unbeaufsichtigt brennende Kerzen.

Kein Wunder also, dass auch die Zahl der Brandverletzungen insbesondere bei kleineren Kindern sprunghaft ansteigt und das auch leider mit Todesfolge. Ganz nebenbei entstehen Sachschäden in Millionenhöhe. Dabei ist es schon mit einfachen Vorkehrungen möglich, schlimmeres zu verhindern. Lassen Sie niemals Kinder allein mit Kerzen in einem Raum, auch nicht für kurze Zeit. Lassen Sie keine Kerzen brennen, wenn Sie kurz das Haus verlassen. Bewahren Sie Feuerzeuge und Zündhölzer außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Außerdem ist es sinnvoll, immer einen Eimer Wasser oder sogar einen Feuerlöscher in der Nähe des Weihnachtbaumes bereitzustellen. Brennende Kerzen sollten immer einen festen Stand haben und von brennbaren Materialien ferngehalten werden. Unternehmen sollte man Löschversuche aber nur, wenn dies gefahrlos möglich ist. Ansonsten verlassen Sie bitte sofort die Wohnung, schließen Sie alle Türen und nehmen Sie vor allem den Wohnungsschlüssel mit, um ihn dann den Einsatzkräften überreichen zu können. Die Einsatzkräfte können dann gewaltfrei/zerstörungsfrei in ihre Wohnung gelangen und schnellstmöglich Löschversuche einleiten. Bitte rufen Sie sofort mit einem Telefon den Notruf 112 an und schildern Sie, nach den gezielten Fragen des Notrufsachbearbeiters (Leitstellendisponent), ihre Situation.

Der Disponent wird Sie am Telefon beruhigen!

5 W Fragen

Als gute und sichere Alternative zu echten Kerzen zählen elektrische Lichterketten, allerdings sollte bei diesen Artikeln z. B. das VDE-Symbol (Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e. V.) vorhanden sein. Damit sind auch die Sicherheitsansprüche des Anwenders von elektrischen Artikeln gewährleistet.

Kommt es jedoch trotzdem zu einem Brandereignis, sollte man sofort unter der Telefonnummer 112 die Feuerwehr verständigen. „Man darf sich niemals in Gefahr begeben und sollte sich und alle anderen Personen, die beteiligt sind, schnellstmöglich in Sicherheit bringen, die Wohnung verlassen und sich ins Freie begeben. Nach Möglichkeit sollte, wie oben bereits beschrieben, die Tür zum Brandraum geschlossen werden!

Eine weitere Herzensangelegenheit der Feuerwehr sind Rauchmelder, die leider immer noch nicht flächendeckend in jedem Haushalt vorhanden sind. Wohl kaum würden sonst ca. 430 Brandtote jährlich in Deutschland, meist in Privatgebäuden, zu beklagen sein. Bei der Hälfte der Opfer handelt es sich um Kinder. Darüber hinaus werden noch einmal ca. 6 000 Menschen bei Bränden schwer verletzt. Tödlich ist in den meisten Fällen aber nicht das Feuer selbst, sondern vielmehr die giftigen Brandgase. Die Gefahr geht hier insbesondere von den Gasen Kohlenmonoxid und Kohlendioxid, welche bereits in der Anfangsphase in großen Mengen vorhanden sind, aus. Zwar brechen nur ein Drittel aller Brände nachts aus, aber 70 % aller Brandopfer kommen nachts ums Leben.

Ein weitverbreiteter Irrglaube ist es, dass man von dem Knistern des Feuers wach wird, denn wenn der Mensch schläft, schickt er auch seine Sinnesorgane und so auch seinen Geruchssinn schlafen. Praktisch ist der Geruchssinn während des Schlafens gelähmt. Bereits ein Atemzug kann zur Bewusstlosigkeit und weitere zum Tod führen. Ein Rauchmelder lässt Sie aufwachen, bevor es zu spät ist. Ein Rauchmelder rettet Leben und ist im Fachhandel, inklusive Beratung, zu haben. Der Rauchmelder gibt bereits bei kleinsten Mengen von Rauchgasen ein akustisches Signal von sich und ermöglicht es noch rechtzeitig zu reagieren.

Gesetzliche Grundlage

Der Landtag Sachsen-Anhalt hat mit dem „Dritten Gesetz zur Erleichterung von Inves-titionen, Gesetzt über die Bauordnung Sachsen-Anhalt und zur Änderung weiterer Gesetze (Drittes Investitionserleichterungsgesetz)“ die Ergänzung der BauO LSA um §47 Absatz 4 (Wohnungen) beschlossen:

In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege aus Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Bestehende Wohnungen sind bis zum 31. Dezember 2015 dementsprechend auszustatten.

Abschließend hoffen wir, das Sie ihre Weihnachtszeit im Kreise der Familie genießen können und das es zu KEINEM Zwischenfall kommt.

Unser Video zum Thema Brandschutz in der Weihnachtszeit:

Text: B. Köhn / FF Weißenfels


Sicherheitsratschläge für die Advents- und Weihnachtszeit

Jedes Jahr in der Advents- und Weihnachtszeit ereignen sich zahlreiche Brände von Adventskränzen, -gestecken und Weihnachtsbäumen. Brandursache in fast allen Fällen: unsachgemäßer oder leichtsinniger Umgang mit brennenden Wachskerzen. Kann ein Entstehungsbrand nicht beim allerersten Versuch gelöscht werden – Raum verlassen – Türen schließen und die Feuerwehr (Notruf 112) alarmieren.

Sicherheitsmaßnahmen

Kleinlöschgeräte

  • Einen gefüllten Wassereimer und einen Scheuerlappen, eine Gießkanne oder eine Blumenspritze in greifbarer Nähe bereitstellen.

Kerzen

  • Brennende Kerzen immer beaufsichtigen und vor Zugluft schützen.
  • Brennende Kerzen nie alleine lassen – insbesondere nicht mit kleinen Kindern, auch nicht nur eine Minute.
  • Keine Wunderkerzen verwenden (auch der Umwelt zuliebe).
  • Kerzen nie vollständig herunterbrennen lassen, sondern frühzeitig gegen neue Kerzen austauschen.

Adventskränze und – gestecke

  • Aufstellen in ausreichendem Abstand zu brennbaren Gegenständen.
  • Auf eine feuerbeständige Unterlage legen, z.B. Blech oder Porzellanteller.

Weihnachtsbäume

  • Ihren Weihnachtsbaum standsicher aufstellen und gegen Umkippen sichern.
  • Den Baum regelmäßig mit Wasser versorgen, um ein Austrocknen zu verhindern oder zu verzögern.
  • Aufstellungsort so wählen, dass ausreichender Abstand zu anderen brennbaren Gegenständen, z.B. Vorhänge, Teppiche, Möbel eingehalten werden kann.
  • Wir empfehlen die Verwendung von elektrischen Kerzen und Lichtern mit VDE-Zeichen anstelle von Wachskerzen.
  • Wachskerzen sollen sicher befestigt werden.
  • Nur nichttropfende Kerzen verwenden.
  • Auf genügenden Höhen- und Seitenabstand der Kerzen zu anderen brennbaren Materialien achten.
  • Wachskerzen von oben nach unten, an der Rüchseite beginnend, anzünden und in umgekehrter Reihenfolge löschen.
  • Trockene Zweige und trockene Bäume entfernen, sie verbrennen explosionsartig!
  • Abholtermine der Stadt Weißenfels  nutzen.