Einsatz

Einsatzübersicht 12/2017

14 Brandeinsätze | 14 Hilfeleistungen | 1 CBRN-Einsatz
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Datum – Einsatz-Nr. – Kategorie – Einsatzart
 
30.12.2017 – 466 | Hilfeleistung – Wasserrohrbruch
29.12.2017 – 465 | Hilfeleistung – Türöffnung für Rettungsdienst
29.12.2017 – 464 | CBRN – unklarer Chemikalienaustritt
28.12.2017 – 463 | Hilfeleistung – Verdacht defekte Gasflasche
27.12.2017 – 462 | Brandeinsatz – Rauchentwicklung PKW
27.12.2017 – 461 | Brandeinsatz – Verdacht Kabelbrand
25.12.2017 – 460 | Brandeinsatz – Wohnungsbrand
24.12.2017 – 459 | Brandeinsatz – Verdacht Stellhäuschenbrand
24.12.2017 – 458 | Brandeinsatz – Containerbrand
21.12.2017 – 457 | Hilfeleistung – Türöffnung für Rettungsdienst
20.12.2017 – 456 | Brandeinsatz – Verdacht LKW-Brand
18.12.2017 – 455 | Hilfeleistung – Person von Zug erfasst
16.12.2017 – 454 | Hilfeleistung – First Responder
15.12.2017 – 453 | Hilfeleistung – ausgelaufener Flotatschlamm
15.12.2017 – 452 | Hilfeleistung – Türöffnung für Rettungsdienst
14.12.2017 – 451 | Hilfeleistung – VKU Person eingeschlossen
12.12.2017 – 450 | Brandeinsatz – BMA-Eingang
10.12.2017 – 449 | Brandeinsatz – BMA-Eingang
10.12.2017 – 448 | Brandeinsatz – Rauchentwicklung PKW
09.12.2017 – 447 | Brandeinsatz – BMA-Eingang
09.12.2017 – 446 | Hilfeleistung – Sicherung lose Fensterteile
09.12.2017 – 445 | Brandeinsatz – Treppenhausbrand
08.12.2017 – 444 | Brandeinsatz – BMA-Eingang
08.12.2017 – 443 | Hilfeleistung – VKU mit MANV
08.12.2017 – 442 | Hilfeleistung – Straßenlaterne nach VKU
08.12.2017 – 441 | Hilfeleistung – Person droht zu springen
06.12.2017 – 440 | Hilfeleistung – Türöffnung für Rettungsdienst
03.12.2017 – 439 | Brandeinsatz – BMA-Eingang
02.12.2017 – 438 | Brandeinsatz – Brand Förderanlage
Einsätze im Dezember 2017

Einsätze im Dezember 2017


 

Silvesterbilanz: Stressiger Jahresbeginn

An einen ruhigen Jahreswechsel konnten unsere Kameraden nicht denken. So mussten sie zu insgesamt 8 Einsätzen ausrücken, eine eher ungewohnt hohe Einsatzzahl für die Silvesternacht in unserer Stadt.

Fahrzeughalle

00:13 Uhr – First Responder
00:31 Uhr – First Responder
00:34 Uhr – Containerbrand
00:57 Uhr – Rauchentwicklung an Gebäude
01:14 Uhr – BMA-Eingang
01:29 Uhr – Containerbrand
01:39 Uhr – Containerbrand
02:17 Uhr – Verdacht Containerbrand


 

Einsatzreiches Wochenende

Am vergangenen Wochenende wurden wir zu insgesamt fünf Einsätzen alarmiert.

Einsatzreiches Wochenende

Einsatzreiches Wochenende

Alleine am Sonntag galt es zwischen 6.00 und 13.00 Uhr vier Einsätze abzuarbeiten, u. a. ein Gefahrguteinsatz in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Naumburg, ein gemeldeter Wohnungsbrand mit Menschenleben in Gefahr sowie eine „betrunkene“ Platane. Diese kippte aufgrund ihres hohen Alkoholspiegels (es steckten zwei Flaschen Wodka in der Wurzel) einfach um.

Link zum Artikel der MZ

Link zum Artikel der MZ

Die detaillierten Einsatzberichte gibt’s natürlich wie immer unter der Rubrik Einsätze.

Arbeitsreicher Dienstag mit fünf Einsätzen


Ein arbeitsreicher Wochenstart für die Kameraden der Feuerwehr Weißenfels: An diesem Dienstag mussten fünf Einsätze abgearbeitet werden – und dies teilweise parallel zueinander.

Auch wenn wir an diesem ereignisreichen Tag bedauerlicherweise nicht alle Leben retten konnten, so sind wir doch stolz auf die Leistungsfähigkeit unserer haupt- & ehrenamtlichen Einsatzkräfte sowie die der uns unterstützenden Ortsfeuerwehren.

Danke auch an die Feuerwehr Naumburg, welche uns an diesem Tag mit ihrer Drehleiter unterstütze.

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Einsatz 1 | 13:10 Uhr – 14:00 Uhr

Einsatzmeldung: Hilfeleistung – VKU eingeklemmte Person in Pkw

Einsatzort: BAB 9 Richtung Berlin, Parkplatz Pörstental

im Einsatz waren:

FF Weißenfels: TLF24/50, RW 2, LF 16/12
FF Borau: S-TLF, MTW
1x RTW
1x RTH (Christoph 61/Dölzig)
Polizei
Bergungsdienst

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Bericht der Mitteldeutschen Zeitung

Aufgrund regennasser Fahrbahn verlor ein Fahrzeugführer die Kontrolle über seinen SUV, schleuderte in den Straßengraben und wurde eingeklemmt. Bei Ankunft der Feuerwehrkräfte war die Person bereits befreit und ansprechbar. Wir sicherten die Einsatzstelle und den Brandschutz ab, da das Fahrzeug nach dem Unfall zu qualmen anfing. Der Fahrer kam schwerverletzt ins Krankenhaus.


Einsatz 2 | 13:18 Uhr bis 13:25 Uhr

Einsatzmeldung: Brandeinsatz – unklare Rauchentwicklung

Einsatzort: Weißenfels, Langendorfer Straße (Polizeirevier)

im Einsatz waren: LF 16/12

Parallel zu dem Einsatz auf der BAB 9 übernahm unser Löschgruppenfahrzeug einen anderen Einsatz. Hier musste eine unklare Rauchentwicklung überprüft werden. Vor Ort ergab sich keine Feststellung, daher setzte dieses Einsatzfahrzeug die Fahrt zur Unfallstelle BAB 9 fort.


Einsatz 3 | 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Einsatzmeldung: Hilfeleistung – schwerer VKU mit mehreren eingeklemmten Personen, Fahrzeuge sollen brennen

Einsatzort: BAB 9 Richtung Berlin, kurz nach Kreuz Weißenfels

im Einsatz waren:

FF Weißenfels: TLF 24/50, LF 16/12, RW 2
FF Borau: S-TLF, MTW
FF Zorbau: G-TLF, HLF & Stadtwehrleiter Lützen
FD Führungsunterstützung FmGrp Sössen mit ELW 2

1x NEF / DRK Weißenfels
2x RTH / Christoph 61 Dölzig & Christoph 70 Schöngleina
6x RTW / 3x Weißenfels, 1x Oberkaka, 1x Zeitz, 1x Naumburg
SEG Nord / ELW 1, 2x SEG RTW WSF, 2x SEG RTW Zeitz
Kreisbrandmeister, Sachgebietsleiter Brandschutz
Polizei
verschiedene Bergungsdienste

VKU_A9

Bericht der Mitteldeutschen Zeitung

Kurz vor der Feuerwache ereilte uns der nächste Einsatz. Mit der Meldung „schwerer Unfall mit einigen Schwerverletzten und eingeklemmten Personen, Fahrzeuge können brennen“, setzten wir unsere Einsatzfahrt erneut auf die Autobahn fort.  Vor Ort übernahmen unsere Kameraden die medizinische Erstversorgung, da sich der Rettungsdienst noch auf Anfahrt befand. Zahlreiche Fahrzeuge fuhren aufeinander, die Lage zunächst sehr unübersichtlich. Nach ausreichender Lageerkundung durch Feuerwehr und Rettungsdienst wurde schnell das Einsatzstichwort auf MANV 1 (Massenanfall von Verletzten 6-15 Personen) erhöht, da zu diesem Zeitpunkt mindestens 8 Verletzte zu verzeichnen waren. Eine Person musste aufgrund einer drohenden Wirbelsäulenverletzung mittels hydraulischen Rettungsgerät aus dem Fahrzeug geschnitten werden.

Ein Kamerad verletzte sich bei den Rettungsarbeiten leicht und kam ebenfalls ins Krankenhaus.

Wir stellten den Brandschutz sicher und unterstützten den Rettungsdienst. Im Stauende kam es im Tagesverlauf erneut zu mind. 2 weiteren Unfällen, wobei 5 Personen verletzte wurden.


Einsatz 4 | 16:23 Uhr bis 17:30 Uhr

Einsatzmeldung: Brandeinsatz – Dachstuhlbrand nach Blitzeinschlag

Einsatzort: Weißenfels, Beuditzstraße

im Einsatz waren:

FF Weißenfels: TLF 24/50, LF 16/12, GW-L 2
FF Borau: S-TLF, MTW
FF Tagewerben: TSF-W
FF Reichardtswerben: LF 10, MTW

FF Naumburg: DLK 23/12
3x RTW (1x Regelrettung, 2x SEG NORD/WSF)
Polizei

Kreisbrandmeister & Sachgebietsleiter Brandschutz BLK

Dachstuhl

Bericht der Mitteldeutschen Zeitung

Hier rückten wir zu einem Dachstuhlbrand nach Blitzeinschlag aus. Der Brand konnte durch den schnellen Kräfteeinsatz noch in der Entstehung mittels zwei C-Rohren gelöscht und so größerer Schaden verhindert werden. Hierzu war ein teilweises Abdecken der Dachziegel durch die Feuerwehr nötig. Verletzt wurde niemand.


Einsatz 5 | 23:43 Uhr bis 01:56 Uhr

Einsatzmeldung: Hilfeleistung – schwerer Vku mit mehreren Fahrzeugen, mehrere eingeklemmte Personen

Einsatzort: BAB 38 Richtung Leipzig, kur vor Landesgrenze Sachsen

im Einsatz waren:

FF Weißenfels: RW 2
FF Lützen, FF Bothfeld
3x RTW / 2x Weißenfels, 1x Oberkaka
2x NEF / 1x Weißenfels, 2x Merseburg
Polizei Sachsen-Anhalt

FF Markranstädt, FF Döhlen/Quesitz
NEF Zwenkau, RTW Zwenkau, RTW Markranstädt
Polizei Sachsen

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Bericht der Mitteldeutschen Zeitung

An diesem Tag nahm es leider kein Ende mit schweren Unfällen. Kurz vor der Landesgrenze zu Sachsen kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu einem schweren Unfall zwischen 2 Pkw und einem Lkw. Dabei wurden mindestens eine Person tödlich und fünf weitere verletzt.

Bildquelle: Kreisfeuerwehrverband Landkreis Leipzig e.V – Herr Mike Köhler

Gefahrguteinsatz BAB 9

In der vergangenen Nacht kam es gegen 3 Uhr zu einem Gefahrgutunfall mit einem bekannten Stoff. In Höhe des Parkplatzes verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und kippte in den Straßengraben.  Bereits auf Anfahrt wurde über die Leitstelle mitgeteilt, dass es sich um einen ätzend-alkalischen und flüssigen Stoff handelt, die beschädigte oder austretenden Menge war allerdings noch unbekannt.

Während die Ortswehr Borau unter Atemschutz die erste Lageerkundung nach GAMS-Regel (Gefahr erkennen – Absperren – Menschenrettung – Spezialkräfte nachfordern) vornahm, sperrten wir bereits die noch nicht gesperrte Autobahn mit eigenen Mitteln ab. Der erste Trupp konnte erkunden, das keine Person mehr im LKW eingeklemmt oder verletzt war, da diese bereits vor unserer Ankunft durch den Rettungsdienst abtransportiert wurde. Des weiteren ergab die Lageerkundung, dass ca. 60 Kanister á 12 l vom o. g. Produkt im Anhänger geladen und umgekippt waren. Der restliche Teil des Hängerzuges war mit Baumaschinen beladen und für uns ungefährlich. Unter schweren Atemschutz und Chemikalienschutzanzügen wurde die betroffene Ladung geborgen und sorgsam auf der gesperrten Fahrbahn abgelegt. Spezielle Messungen mussten ebenfalls durchgeführt werden, um eine Umweltgefahr auszuschließen.

Nach Bergung dieser nicht beschädigen Behälter konnten wir ein Teil der Einsatzkräfte vor Ort reduzieren, während zwei Fahrzeuge weiterhin den Brandschutz des umgekippten Fahrzeuges sicherstellten und im Anschluss die Kanister dem verantwortlichen Bergungsunternehmen übergaben.

Für den gesamten Bergungsvorgang der Kanister war die Autobahn voll gesperrt. Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für Anwohner. Der LKW-Fahrer kam laut Polizei leichtverletzt ins Krankenhaus, weitere Personen wurden nicht verletzt.

Vielen Dank an alle Einsatzkräfte.

Medienberichte:

Bericht der Mitteldeutschen Zeitung

Eingesetzte Kräfte:

FD Führungsunterstützung FmGrp Sössen: ELW 2, MTW
FF Borau: S-TLF, MTW
FF Weißenfels: TLF 24/50, LF 16/12, GW-G 2, ABC-ErkKW, ELW 1
FF Granschütz: Dekon-P, MTW
FF Zeitz: ABC-ErkKW
DRK WSF: RTW & NEF, SEG WSF mit ELW + RTW
Autobahnpolizei
Kreisbrandmeister
Bergungsfirma

Brandeinsatz – Menschenleben in Gefahr

Ein Großaufgebot an Rettungskräften rückte am Abend des 31.05. zu einem vermutlichen Wohnungsbrand mit Menschenleben in Gefahr aus. Da wir uns zum Alarmzeitpunkt gerade auf dem Gelände unserer Wache befanden und unseren wöchentlichen Ausbildungsdienst beginnen wollten, konnten wir innerhalb von zwei Minuten ausrücken und waren nach nur vier Minuten nach der Alarmierung mit dem gesamten Löschzug vor Ort.

Link zum Beitrag des MDR

Bei Ankunft unserer Kräfte standen bereits mehrere Bewohner am Dachfenster und riefen um Hilfe, Rauchschwaden drangen aus den Fenstern im 2. + 3. Obergeschoss. Mittels Drehleiter und unter Einsatz der Schiebleiter im Hinterhof sowie mehrerer Trupps im Innenangriff wurden insgesamt vier Personen und ein Hund durch die Feuerwehr gerettet. Parallel zur Menschenrettung wurde eine stabile Wasserversorgung aufgebaut und unter Atemschutz die Brandbekämpfung im Treppenhaus begonnen. Da zu diesem Zeitpunkt noch völlig unklar war, wieviel Personen noch im Objekt vermisst werden, wurde die Ortswehr Langendorf zur Verstärkung nachgefordert. Während die Brandbekämpfung und Belüftung im Brandobjekt im Gange war, richtet der Rettungsdienst einen kleineren Behandlungsplatz auf dem Fußweg ein und versorgte alle Verletzten/Betroffenen.

Unbenannt

Artikel der MZ zum Einsatz

Insgesamt sind bei diesem Brand sechs Personen verletzt wurden. Vier Personen, darunter auch ein Kamerad unserer Wehr – er befand sich gerade privat gegenüber, reagierte sofort und rettete eine Person aus dem verqualmten Treppenhaus – kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in die umliegenden Kliniken, die zwei anderen Personen wurden durch den Rettungsdienst nur ambulant behandelt. Das Haus ist aktuell unbewohnbar und durch die Polizei versiegelt. Ein großes Dankeschön geht auch an die Leitstelle, die absolut richtig und schnell reagiert und vor allem ausreichende Rettungsmittel disponiert hat. Nur deswegen konnten alle Bewohner schnellstmöglich gerettet und medizinisch versorgt werden. Ein Dankeschön geht auch an alle Kameraden.

Medienberichte:

Bericht der Mitteldeutschen Zeitung

Fernsehbeitrag des Mitteldeutschen Rundfunks

Eingesetzte Kräfte:

FF Weißenfels: TLF 24/50, DLK 23/12, LF 16/12, ELW 1, GW-L2, RW 2
FF Borau: S-TLF, MTW
FF Langendorf: LF 16/12
3x RTW (Regelrettung)
2x NEF (Regelrettung)
SEG DRK Weißenfels: 2x RTW, ELW, MTW, OrgL. MED.
Polizei und Kripo
Ordnungsamt

Sechs Einsätze innerhalb 20 Stunden

 

Am vergangenen Montag den 22.06.2015 rückten unsere Kameraden zu insgesamt sechs Einsätzen aus. Bereits kurz nach Mittagnacht [Einsatz 1] brannte ein abgestellter Pkw in der Merseburger Straße. Dieses Fahrzeug konnte zwar gelöscht werden, jedoch war ein Totalschaden unvermeidbar. Gegen 09:35 Uhr rückten unsere hauptamtlichen Einsatzkräfte zu einer Türöffnung [Einsatz 2] in die Weißenfelser Müllnerstraße aus, vor Ort bestand allerdings kein Handlungsbedarf mehr für die Kameraden. Um 12:09 Uhr ereignete sich auf der Bundesautobahn 9 bei Weißenfels [Einsatz 3] ein schwerer Unfall mit einem Kleinbus, die Lage vor Ort war zu diesem Zeitpunkt noch völlig unklar. Mehrere Einsatzkräfte ( 2x TLF, RW 2, ELW 1, 3x RTW, 1x NEF, RTH Christoph 61) rückten zu dieser Einsatzstelle aus. Vor Ort verunfallte ein Kleinbus Fahrtrichtung Berlin, dieser katapultierte im Anschluss über die Mittelleitplanke und kam auf der Überholspur Fahrtrichtung München wieder zum stehen. Nur den guten Reaktionen der anderen Verkehrsteilnehmer war es zu verdanken, das kein weiterer schwerer Unfall geschah. Insgesamt wurden zwei Personen in dem Kleinbus schwer verletzt und durch  Notärzte behandelt. Die Autobahn war zeitweise in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt, mehrere Fahrzeuge wurden trotz allem leicht beschädigt.  Die Kameraden waren nur kurz auf der Wache, da hieß es um 14:29 Uhr [Einsatz 4] durch die Leitstelle erneut, “ VKU 2x LKw BAB 9 mit auslaufenden Flüssigkeiten“. Zur Unterstützung der örtlich zuständigen Wehren Feuerwehr Lützen und Feuerwehr Bothfeld, rückte unserer GwG 2 mit drei Einsatzkräften aus. Vor Ort mussten ausgelaufene Betriebsstoffe nach einem Auffahrunfall im Stauende gebunden werden, eine Person wurde verletzt.  Um 17:11 Uhr [Einsatz 5] und 18:33 Uhr [Einsatz 6] beseitigten unsere Kameraden zwei kleinere Ölspuren im Weißenfelser Stadtgebiet.  Mit sechs Einsätzen ging dieser Montag wohl sehr ereignisreich zu Ende. Ein großer Dank gilt an dieser Stelle unseren hauptamtlichen Einsatzkräften, die Tag & Nacht immer einsatzbereit sind und uns sehr viel Arbeit abnehmen.

 

Großbrand leerstehende Gaststätte „Nordstern“ in Granschütz

In der vergangenen Nacht brannte in der Ortslage Granschütz ( bei Hohenmölsen ) eine leerstehende Gaststätte völlig ab. Bei Ankunft der örtlich zuständigen Wehren, stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Erst nach einem stundenlangen Kampf gelang es, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und zu löschen. Zahlreiche Trupps waren unter Atemschutz im Innen und Außenangriff tätig, zwei „Drehleitern“ ( vor Ort 2x TGM 32 ) übernahmen die Brandbekämpfung des Dachstuhls.

Aufgrund der komplizierten und umfangreichen Einsatzlage vor Ort, wurden durch den Einsatzleiter mehrere wasserführende Feuerwehrfahrzeuge ( TLF + LF ) sowie Atemschutzgeräteträger nachgefordert. In den Morgenstunden wurde ein Teil des Gebäudes durch eine Fachfirma und unter Aufsicht der Feuerwehr abgerissen.
Glücklicherweise gabe es keine Verletzten. Mehr als 80 Einsatzkräfte waren an diesem Einsatz beteiligt.

Alarm: 23:15 UHR bis 10:30 UHR
Nachforderung für unsere Wehr : 23:58 UHR bis 03:00 UHR

Im Einsatz waren:

Fernmeldegruppe Sössen mit ELW 1 , ELW 2
FF Granschütz mit LF 20/16 ; TSF-W ; MTW
FF Hohenmölsen mit HLF 20/16 ; TLF 16/25 ; TGM 32 ; VRW ; Kdow
FF Taucha mit LF 8/6 mit STA , MTW
FF Weißenfels mit Kdow ; ELW 1; TLF 24/50 ; LF 16/12
FF Borau mit StLF , MTW
FF Zorbau mit GTLF 64 /95-900
FF Lützen mit HLF 16/30 ; TGM 32
FF Rössuln mit TLF 16-W50 ; LF 16
FF Aupitz mit MTW
FustrW Pol
RD WSF mit RTW
SEG WSF mit RTW
Ordnungsamt Stadt Hohenmölsen
Bausachverständiger
Energie-und Fernwärmeversorger, Gasversorgung